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Soziale Bildung e.V. ist „norddeutsch und nachhaltig“ (NUN) zertifiziert!

Und warum?

  • wir haben ein Leitbild, das nachhaltig und und partizipativ mit ALLEN Mitarbeiter*innen erarbeitet wurde
  • unser pädagogisches Konzept beinhalten Werte, Haltungen, Werkzeuge und Wissen, die mit Nachhaltigkeit in Einklang stehen
  • wir als handelnde Personen bilden uns regelmäßig weiter und haben einen sehr solidarischen Umgang miteinander
  • innerhalb unseres Vereins haben wir einen sehr hohen partizipativen Alltag, der uns auf Augenhöhe bringt und uns in allen Bereichen mitbestimmen lässt
  • unsere Infrastruktur ist größtmöglich nachhaltig, da wir nachhaltige Bildungsmaterialien einkaufen und sie upcyceln, weil wir faire-bio-saisonale Verpflegung bei unseren Projekttagen, Workshops und Trainings anbieten, weil wir Müll trennen, weil wir nachts ALLE Steckdosen ausschalten, weil wir auf opensource-Programme setzen, weil unser Büro mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist und weil wir im PWH vegetarisch/veganen Mittagstisch essen können
  • bei unseren Print-Öffentlichkeitsmaterialien streben wir einen CO2-neutralen Druck auf Ökopapier an. Unsere Bildungsmaterialien gestalten wir gendergerecht, rassismussensibel, inclusiv und barrierearm.

Und deswegen wurden wir am 19.06.2015 NUN-zertifiziert. 🙂

NUN steht für „Norddeutsch und Nachhaltig“. Norddeutsch, weil die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam die Zertifizierung erarbeitet und umgesetzt haben. (NUN-Homepage)

Nachhaltig, weil im Rahmen der abgeschlossenen BNE-Dekade (BNE: Bildung für nachhaltige Entwicklung) sichtbar werden soll, welche Einzelpersonen, Bildungseinrichtungen und Bildungszentren sowohl ökologisch, sozial als auch wirtschaftlich agieren.

Soziale Bildung e.V. erhielt die zukunftsfähige Zertifizierung als Bildungseinrichtung. Nicht nur der Verein, sondern auch die Arbeitsbereiche (z.B. Inhalte der Bildungsangebote) setzen die Kriterien um und leben sie.

die NUN-Zertifizierung

Die Basis bildet ein Leitkonzept, das explizit Aussagen zu Bildung für Nachhaltige Entwicklung als breit angelegtes Querschnittsthema enthält. Neben dem Leitbild sollte darstellbar sein, wie das Leitbild fortgeschrieben und mit wem es wann und wie weiterentwickelt wird.

  • Das Leitbild von Soziale Bildung e.V. wurde gemeinschaftlich im sogenannten „Collaborative Design“ entwickelt. Da alle Mitarbeiter*innen ihren Teil dazu beigetragen haben, ist es nicht nur allen bekannt, sondern wird auch breit geteilt.

Auf dieser Basis aufbauend haben die beiden Qualitätsbereiche der zweiten Ebene besonderes Gewicht im Qualitätsprozess. Die handelnden Personen sollen gut qualifiziert, fortgebildet und vergütet werden. Ein fachlicher Austausch und Kooperationen mit anderen Anbieter_innen sollen dargestellt werden. Im Pädagogischen Konzept sollte BNE als Querschnittsthema auftauchen, die entsprechende Vermittlung von Kompetenzen erkennbar sein. Hier betrachten wir Handlungsfelder, Methoden und Perspektiven in Bezug auf die Vielfalt der Zielgruppen.

  • Alle Mitarbeiter*innen gehen in ihren Jobs ihrer beruflichen Leidenschaft nach. Qualifikation und regelmäßige in- und externe Fortbildungen sind die Voraussetzung und der Antrieb zugleich.

Eine Einrichtung oder ein*e Anbieter*in kann nur dann ein guter BNE-Ort sein, wenn die BNE-Prinzipien im eigenen Hause beherzigt und angepackt werden. In der internen Organisation geht es um gute Erreichbarkeit und klare Aufgabenteilung. Die Kommunikation untereinander sollte Partizipation erkennen lassen. Wichtig bei der Beschreibung der Organisation ist die Darstellung der eigenen Evaluationswege und die daraus folgende Qualitätsentwicklung. Zur Infrastruktur zählen Bereich wie eine nachhaltige Beschaffung und die Nutzung technisch-organisatorisch relevanter Größen: Übernachtung, Verpflegung, An- und Abreise sind die wichtigsten davon.

  • Im Verein arbeiten wir ausschließlich im Konsens-Prinzip. Regelmäßige Austausche in und zwischen unseren Kontextgruppen und Organisationseinheiten gewährleisten sowohl eine Arbeitsautonomie als auch Partizipation. Halbjährliche Klausuren komplettieren die Reflexions- und Strategie-Momente.
  • unsere nachhaltige Infrastruktur fängt u.a. bei Mülltrennung, Nutzung von Recycling-Papieren und Car-Sharing an und hört bei fairer, biologischer und saisonaler Verpflegung von Multiplikator*innenschulungen noch lange nicht auf.

Qualitätsentwicklung in der außerschulischen Bildung