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In dieser Rubrik sind ein Teil unserer öffentlichen Aktivitäten und Veranstaltungen im Rahmen des Modellprojekts „We come together“ aufgelistet.

 

Weiterbildung: Stellschrauben humanistischer Arbeit

Weiterbildung: Stellschrauben humanistischer Arbeit

Eine Fortbildung für Pädagog*innen und Akteure der demokratischen Zivilgesellschaft : Stellschrauben humanistischer und gesellschaftskontroverser Arbeit – wie werden relevante Adressat*innen auf mein Anliegen aufmerksam?

• Dienstag, 12.11.2019 von 09.00-13.00 Uhr in Rostock
• Donnerstag, 21.11.2019 von 15.00-19:00 Uhr in Demmin

Eine praktische und lebensweltnahe Auseinandersetzung mit den Themen demokratischer Mitgestaltung sowie Rahmenbedingungen eines humanistischen und solidarischen Miteinanders sind in vielerlei Hinsicht nach wie vor bedeutsam. Doch ist es mitunter schwierig mit Adressat*innen hierzu in den Austausch zu kommen, die für das Anliegen unsere Arbeit von Bedeutung sind. Eine Beschäftigung mit Themen wie demokratische Teilhabe, ein solidarisches Miteinander sowie Fragen hinsichtlich Ursachen und Auswirkungen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit scheinen nicht immer prioritär gewünscht, attraktiv oder gar relevant zu sein. Gewünschte und wichtige Zielgruppen nehmen mitunter nicht an Veranstaltungen teil oder zeigen keinerlei Interesse an einer inhaltlichen Beschäftigung. Mitunter rufen diese Themen Spannungen, Unsicherheiten und eine bewusste Verweigerung hervor.
Aber wo findet eine Berührung oder (un-)mittelbare Konsequenz mit demokratischer Teilhabe, Solidarität oder Ängsten und Abwertungen gegenüber bestimmter Personengruppen statt? Welche Bedeutung können diese Themen für den Einzelnen und für die Zielgruppen erlangen?
Wie kann eine Relevanz für bedeutsame Adressat*innen hergestellt werden? Wie gestalten sich für meine Zielgruppe die alltäglichen Lebensbedingungen und wie lassen sich daraus Gelingensbedingungen ableiten?
Wir möchten eure Fallbeispiele aufgreifen und eine Schablone entwickeln, die anwendbar auf verschiedene Kontexte ist. Ziel ist es Kriterien für eine Steigerung der eigenen Bedeutsamkeit zu finden, die eindeutig, logisch, nicht überkomplex und anpassungsfähig sind.

Die Fortbildung wird im Rahmen des Projektes „We come together“ des Bildungsträgers Soziale Bildung e.V. umgesetzt.

Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 05.11.2019 wird gebeten – per Mail: modellprojekt@soziale-bildung.org oder telefonisch unter 0381-87396719. (begrenzte Teilnehmer*innenzahl: 20)

 

Fachaustausch: Wege aus dem Scheitern - 20.06.2019

Fachaustausch: Wege aus dem Scheitern – 20.06.2019

Wege aus dem Scheitern – Ein Fachaustausch
zu aktuellen Herausforderungen der Demokratiebildung

  • Veranstaltet von Soziale Bildung – Modellprojekt „We come together“ in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung M-V
  • Mit Prof. Dr. Hajo Funke (Politikwissenschaftler, Berlin)
  • Moderation: Stefan Nadolny (Rosa-Luxemburg-Stiftung M-V)

Mit dem weltweiten Vorstoß rechtspopulistischer Bewegungen ging eine gesellschaftliche Entwicklung einher, in der (versteckter) Rassismus und menschenverachtende Einstellungen wieder Platz in öffentlichen Diskursen finden und allgegenwärtig, fast normal geworden sind. Grundlegende Werte unserer Gesellschaft, Menschenrechte und ebenso demokratisch engagierte Menschen sind verstärkten Angriffen ausgesetzt.

Demokratische und humanistische Bildung ist in dieser Zeit wichtiger denn je – steht damit aber auch vor neuen Herausforderungen und Fragen. Wir werden bei dem Fachaustausch aktuelle Rahmenbedingungen und Entwicklungen diskutieren, auch warum viele Demokratie-Projekte hinter den Erwartungen zurückbleiben oder gar scheitern.

Eine zentrale Frage ist, wie wir als zivilgesellschaftlich Engagierte und Pädagog*innen unsere Ziele unter den verschärften Bedingungen besser erreichen können. Bei dieser Auseinandersetzung wird es ebenso um die
Reflektion von pädagogischer und politischer Haltung, Außenwahrnehmung, notwendige Veränderungen als auch die Einbindung „schwer erreichbarer“ Zielgruppen gehen.

Der Fachaustausch hat zum Ziel, dass wir gemeinsam neue Wege, Ansätze und Strategien der  demokratieförderung in pädagogischen und gesellschaftlichen Bereichen diskutieren und erarbeiten.

Ablauf

  • Begrüßung & Einstieg
  • Impulsreferat und Diskussion mit Prof. Dr. Hajo Funke (Berlin): Kämpfe um Erinnerung und Gegenwart: Der Einfluss rechtspopulistischer Aktivitäten auf die politische Kultur (und Akteur*innen der Zivilgesellschaft).
  • Erfahrungen aus der Arbeit des Modellprojekts „We come together“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“
  • Workshop-Phase:
    • AG 1: Neue Wege: Erreichbarkeit und Ansprache unserer Zielgruppen in der politischen Bildung.
    • AG 2: Neue Antworten: Präventionsansätze gegen Rechtspopulismus und Ideologien der Ungleichheit.
    • AG 3: Politische Kultur bewegen – Engagement Chancen der Veränderung in kommunalen Zusammenhängen.
  • Podiumsdiskussion zu AG – Ergebnissen und demokratischen Handlungsmöglichkeiten in der Projekt- und Bildungsarbeit

Die Tagung richtet sich an zivilgesellschaftliche Engagierte und Menschen aus pädagogischen und sozialen Bereichen in Mecklenburg-Vorpommern. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung.

Ferienfreizeit: Jugend for Future - 1.-4.07.2019

Ferienfreizeit Jugend for Future

… FOR FUTURE

vom 01. Juli bis zum 04. Juli 2019

Frag dich folgendes: Wie soll deine Zukunft aussehen? Wie kannst du Einfluss nehmen und mitgestalten? Was kannst du dazu beitragen, in einer Welt zu leben, in der kein Platz ist andere aufgrund ihres Aussehens auszuschließen? In der Menschen miteinander leben und nicht gegeneinander kämpfen? In der Menschen die gleichen Chancen bekommen? In der ein respektvoller Umgang mit der Natur gelebt wird, statt den Planeten zu zerstören?

Lass uns gemeinsam eine Welt gestalten, in der alle Lebewesen einen wertschätzenden Umgang untereinander erfahren. In der jeder Mensch unabhängig vom Aussehen oder der sexuellen Orientierung frei leben kann. Eine Welt, für die wir Liebe und Sympathie empfinden und in der wir nicht unseren Kopf in den Sand stecken wollen. In der wir uns nicht ohnmächtig und allein fühlen, sondern gemeinsam herausfinden, was wir alles erreichen und in unserem Leben umsetzen können.

Lerne kennen, welche Möglichkeiten du hast, um diese, unsere Welt zu gestalten und unsere gerechteren Vorstellungen zu verwirklichen. Lass uns gemeinsam Ideen und ein Projekt verwirklichen, dass diese Welt zum Ausdruck bringt wie zum Beispiel durch einen Kurzfilm, Flashmobs oder Social Media.

Lass uns gemeinsam ein paar wundervolle Tage in Rostock verbringen, um andere Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern kennen zu lernen. Nutz die Chance zum gemeinsamen Austausch, Spaß und kreativ werden, Grillabenden am Stadthafen, Filme schauen oder Kickern – denn wie es weitergeht, geht uns alle was an.

Kurzfilm zum Projekt

Kooperationen und Förderung

Die Ferienfreizeit wird vom Modellprojekt „We come together“ von Soziale Bildung e.V. in Kooperation mit dem Bund Deutscher Pfadfinder_innen MV (BDP MV e.V.) organisiert und umgesetzt.

Die Freizeit erfolgt im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Finanziell wird das Projekt außerdem von der Amadeu-Antonio-Stiftung sowie der Ehrenamtsstiftung MV. unterstützt.

Handlungstraining: How to deal with it?

Handlungstraining: How to deal with it?

WEITERBILDUNGEN FÜR PÄDAGOG*INNEN IN GÜSTROW UND GREIFSWALD

HOW TO DEAL WITH IT?

Ein Handlungstraining für Pädagog*innen & Aktive der demokratischen Zivilgesellschaft und politischen Bildungsarbeit .

Der Einfluss demokratie- und menschenfeindlicher Positionen befindet sich im tatsächlichen Aufwind. Wo es vor einigen Jahren noch selbstverständlich schien sich offen dagegen zu positionieren, kommt es zu einem scheinbaren Verstummen des Widerstandes bei allgegenwärtigen rassistischen Statements, Diskursen, Attacken und zunehmender sozialer Kontrolle von Rechts. Damit verbunden sind neue Herausforderungen, denen sich die politische Bildungsarbeit stellen und weiterentwickeln muss. Gesellschaftliche Beteiligungsformen und politische Sozialisation findet in analogen und digitalen Räumen statt und prägen das lebensweltliche Handeln von (jungen) Menschen.

Doch welche Möglichkeiten gibt es nun dieser Entwicklung zu begegnen und Menschen in ihren Handlungen zu empowern?

Die Weiterbildung zielt darauf ab Ansätze & Methoden zu vermitteln und diese dann dem pädagogischen Alltag der Teilnehmenden anzupassen bzw. zu kontextualisieren. Es wird ein großes Zeitfenster für konkrete Fallarbeit und dem gemeinsamen Austausch zur Verfügung gestellt.
Die Weiterbildung ist als Auftakt einer Prozessbegleitung unsererseits zu verstehen, d.h. d.h. nach Bedarf können wir aufbauend regelmäßig Projektbesuche und Beratungsgespräche durchführen.
Handlungsstrategien und Methoden werden zu folgenden Themen vermittelt:

  • Radikale Rechte & digitale Medien
  • Rechtspopulismus
  • Umgang mit rassistischen Parolen
  • Sensibilisierung für Flucht und Migration

Die Anerkennung der Weiterbildung wird derzeit beim Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern beantragt.

Die Teilnahmekosten an der Weiterbildung betragen 30,- €.

Schulung zu 3 Workshopkonzepten 2018

NEUE TEAMER_INNEN FÜR DIE POLITISCHE BILDUNGSARBEIT GESUCHT

Schulung vom 17.09. – 22.09.2018 in Rostock

Wer wird gesucht?

  • Personen die sich für die Durchführung von demokratiestärkenden und antirassistischen Jugendprojekten in Schulen oder Jugendeinrichtungen engagieren möchten
  • Die Interesse an einem umfangreichen Einblick in die politische Bildungsarbeit erlangen möchten
  • Die sich beruflich und persönlich weiter entwickeln und qualifizieren möchten
  • Die Interesse an einer Honorartätigkeit haben, die z.Bsp. gut mit dem Studium vereinbar ist
  • Wünsche unsererseits: Pädagogisches Vermittlungsvermögen, Empathie, Interesse an den Themen Migration, Demokratieentwicklung, Antidiskriminierungsarbeit u.ä.

In unserer sechstägigen Schulung vermitteln wir drei Workshop-Konzepte, die mit einer anschließenden Hospitation dazu Befähigen im Rahmen unseres Bildungsprojektes diese Workshops in MV durchzuführen, für die ein Honorar gezahlt wird (105,- € pro sechsstündigem Workshop).

Zum Kontext: Das Modellprojekt von Sobi setzt seit Anfang 2015 in den Regionen Anklam, Stralsund, Güstrow und Bützow demokratiefördernde Bildungsprozesse um, die an den Interessen und Lebenswelten von Jugendlichen ansetzt. Sie haben u.a. zum Ziel Reflexionen eigener Einstellungen anzuregen und Empathie für die Lebenslagen „anderer“ Menschen zu fördern. Mit vielfältigen Aktivitäten werden Beteiligte für alltägliche Dimensionen von menschenfeindlichen Einstellungen sensibilisiert und für alltagspraktische demokratische Impulse aktiviert.

Ein Bestandteil dieser Arbeit sind die drei Jugendworkshops zu den Themen Migration/Flucht/Asyl sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und rechte Denk- und Handlungsweisen, deren Konzepte wir mit der Schulung weiter vermitteln wollen. Das erste Konzept setzt sich mit der Lebenssituation und Perspektiven geflüchteter Menschen auseinander, während das zweite sich mit den unterschiedlichen Phänomen der Auf- und Abwertung durch unterschiedliche Gruppenzugehörigkeiten beschäftigt. Das dritte Konzept beschäftigt sich mit den Ideen und Handlungen rechter Akteure und soll Teilnehmende zu einem solidarischen Handeln ermächtigen. Alle Workshops verfolgen einen biographisch- und handlungsorientierten Ansatz bzw. vermitteln ein humanistisches Menschenbild.

Kurzbeschreibung der Workshops: http://www.soziale-bildung.org/bildungsangebote/projekttage/

Für die Schulung ist eine Teilnahmegebühr von 60,- € an Soziale Bildung zu zahlen (10€ pro Tag für Bildungsmaterial etc), über die ggf. auch gesprochen werden kann. Eine grundlegende Verpflegung wird gewährleistet.

  • Schulungstermin: Montag 17.09. – Samstag 22.09.2018, jeweils 9 – 17 Uhr (Samstags bis 15 Uhr)
  • Ort: Peter-Weiß-Haus Doberanerstraße 21, 18057 Rostock

Anmeldungen für die Schulungen sind ab sofort und bis zum 14.09.2018 möglich. Bei Interesse und für weitere Informationen meldet euch bei Jana und Thomas unter modellprojekt@soziale-bildung.org oder telefonisch unter 0381-1273363.

Wie wollen wir zusammenleben?

Wie wollen wir zusammenleben?

Fortbildungen für die Auseinandersetzung mit Stereotypen, Ausgrenzung und Diskriminierung unter Jugendlichen.

>> für Pädagog*innen und Akteur*innen der demokratischen Zivilgesellschaft

  • Termine:
    • Anklam: Donnerstag, 23. November 2017 von 09:00 – 17:00 Uhr
    • Güstrow: Freitag, 01.12.2017 von 09:00 – 17:00 Uhr

Zuwanderung ist eines der zentralen Themen im aktuellen gesellschaftlichen Diskurs. Immer stärker treten Polarisierungen in der Bevölkerung hervor; rassistische Positionen erhalten einen bisher ungekannten Stellenwert. Abgrenzungen zu und Ausgrenzungen von (vermeintlich) anderen Menschen finden auf verschiedenen Ebenen statt. Die Auswirkungen spiegeln sich auch im zwischenmenschlichen Umgang unter Jugendlichen wider. Die Fortbildung schärft den Blick für Perspektiven der Betroffenen von Diskriminierungen aufgrund Herkunft, sozialer Lage, für die Muster rassistischer Erklärungen und Vorgehensweisen aber auch für die Perspektiven von wertschätzender Vielfalt. Diese Stränge bilden die Basis für die Reflexion in eigenen Arbeitsbereichen und die Erarbeitung geeigneter Handlungsstrategien und methodischer Ansätze, die wir als zivilgesellschaftlich Engagierte oder Pädagog*innen in unserer alltäglichen Arbeit anwenden können.

Die Fortbildung setzt sich u.a. mit folgenden Fragestellungen auseinander:

  • Erarbeitung zwischenmenschlicher und gesellschaftlicher Dimensionen von Diskriminierungsformen (Differenzlinien, Rassismus, Sozialchauvinismus) und deren Folgen für Betroffene
  • Reflexion eigener Arbeitsbereiche mit Jugendlichen hinsichtlich Erscheinungsformen und Auswirkungen von Diskriminierungen
  • Chancen diversitätsbewusster Pädagogik unter erschwerten Bedingungen
  • Methodische Impulse und Handlungsmöglichkeiten zum Umgang und zur Auseinandersetzung in der gemeinsamen und alltäglichen Arbeit mit Jugendlichen

Mehr Infos unter: www.soziale-bildung.org/jugend-und-erwachsenenbildung/projekte/we-come-together/

Die Fortbildung wird im Rahmen des Projektes „We come together“ des Bildungsträgers Soziale Bildung e.V. umgesetzt. Im Rahmen des Projektes werden u.a. in ländlichen Regionen gemeinsame Lernprozesse einheimischer und zugewanderter Jugendlicher umgesetzt, um Ausgrenzungen und rassistischen Einstellungen zu begegnen. Parallel streben wir an, Akteur*innen vor Ort für unsere Projektziele und -ansätze zu sensibilisieren und in ihren Kompetenzen zu stärken.

Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ und durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Die Weiterbildung wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt.

Die Anerkennung der Fortbildung für Lehrkräfte ist in der Beantragung beim IQ-MV.

Um eine verbindliche Anmeldung spätestens bis zum 20.11.2017 wird gebeten – per Mail: modellprojekt (at) soziale-bildung.org oder telefonisch unter 0381-1273363.
(begrenzte Teilnehmer*innenzahl: 20)

Teilnahme-Beitrag: 15 Euro

Schulung zu Projektkursen 2017

Projektkursschulung 2017

Projektkurs-Schulung „We come together“

Terminänderung: vom 09. – 13. Oktober 2017

Das Modellprojekt von SOBI ist seit Februar 2015 in den Regionen Anklam, Bützow, Friedland, Güstrow und Stralsund mit unterschiedlichen Bildungsformaten der Demokratiebildung und Rassismusprävention aktiv. Im Bereich der Jugendbildung werden u.a. Workshops zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie zu Migration/Asyl umgesetzt. Ein anderer Schwerpunkt unserer Bildungsarbeit findet in Form von längerfristigen Projektkursen mit heterogenen Jugendgruppen statt.

DIE PROJEKTKURSSCHULUNG findet von Montag, den 09.10 bis Freitag, den 13.10. 2017 in Rostock jeweils ganztags statt. Für die Projektdurchführung sind wir auf der Suche nach 20 interessierten Menschen. In der Schulung werden wir uns mit Teamarbeit, Projektzielen, differenziertem Methodentraining und einsetzbaren modularen Themen bei den Kursen auseinandersetzen. Die Schulung und ein anschließender Praxistest befähigen zur eigenständigen Durchführung dieser Bildungsprojekte, für die ein Honorar gezahlt wird (30 €/Stunde). Die Verpflegung wird gewährleistet. Für diese und andere Unkosten bei der Schulung müssen wir eine Teilnahmegebühr von 50,- € erheben.

DIE PROJEKTKURSE
 … sind auf ein halbes Jahr angelegt und werden meist im zweiwöchigem Rhythmus durchgeführt, an denen Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund freiwillig teilnehmen. Sie werden über biographische Herangehensweisen voneinander lernen und sich mit ihrem Leben, ihren Chancen auseinandersetzen. Diese Fragestellung ist interessenorientiert eingebettet in die Themen Migration, Einstellungsprägungen, Diskriminierungsformen, soziale Auswirkungen. Die Jugendlichen entwickeln dazu ein eigenes Projekt (Thementag, Film, Theaterstück etc.), welches in den Sozialraum wirken soll. Die Kurse werden von einem festen Zweier-Team angeleitet, das durch eine Backup-Person bei Ausfall unterstützt wird. Bis 2018 startet mit jedem Schuljahr ein neuer Kurs mit neuen Jugendlichen.

UNSERE WÜNSCHE
 sind pädagogisches Vermittlungsvermögen, Empathie, Interesse an Bildungsarbeit mit Jugendlichen, an den Themen Migration, Demokratieentwicklung, Engangement, Antidiskriminierung u.ä.

Debatte: Zwischen Zerrbildern und Integration

Offene Debatte: Zwischen Zerrbildern und Integration

Einladung zu einer Offenen Debatte:

Zwischen Zerrbildern und Integration – Zuwanderung und Jugend im ländlichen Raum

•    Am Donnerstag, 13.07.2017 von 18 – 21 Uhr
•    Ort: Anklam, Caritas-Regionalzentrum, Friedländer Straße 43, Gartensaal

Soziale Bildung e.V. mit dem Modellprojekt „We come together“ und die Rosa-Luxemburg-Stiftung laden am 13. Juli 2017 interessierte Menschen zu einer großen Bürgerdiskussion ein, um über die Situation zugewanderter und einheimischer Jugendlicher zu debattieren. Mit der Veranstaltung möchten wir Bürgerinnen und Bürgern aus der östlichen Region M-Vs ein Forum bieten, in dem sie sich über ihre eigenen Meinungen und Perspektiven austauschen können und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten.
Durch Zuwanderung haben sich Städte und Dörfer Mecklenburg-Vorpommerns grundlegend geändert. Erstmals seit 1990 sind in auch in peripheren Regionen Vorpommerns wieder leichte Einwohnerzuwächse zu verzeichnen. Vor Ort engagier(t)en sich viele Menschen, um das Ankommen und die Integration geflüchteter Menschen zu unterstützen. Neue Freundschaften, Nachbarschaftsbeziehungen entstanden. Aber bereits bevor überhaupt die ersten geflüchteten Menschen kamen, machte sich in vielen Orten eine rassistische, aber auch von Ängsten geleitete Grundstimmung gegenüber dem Thema Asyl bemerkbar.
Die politische Gesamtlage vor dem Hintergrund von Terror, Krieg, Asyldebatte und Rechtspopulismus wirkt sich aktuell vor Ort aus, gerade auch im Umgang und im Zusammenhalt von Jugendlichen. Einzelne Vorkommnisse, aber auch gestreute Falschmeldungen werden immer wieder genutzt, um Vorurteile in der Bevölkerung weiter zu befeuern.
Welchen Beitrag können wir leisten, um Vorurteilen begegnen zu können? Was sind Möglichkeiten und Chancen des gegenseitigen Austauschs? Gegenstand der Debatte soll sein, wie wir als beteiligte Bürgerinnen und Bürger das gleichberechtigte Zusammenkommen und -leben von einheimischen und zugewanderten Jugendlichen vor Ort besser unterstützen können.

Das Modellprojekt „We come together“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ und durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Weiterbildung: Umgang mit Migration im Sozialraum

Weiterbildung Umgang mit Migration im Sozialraum

Fortbildung: Umgang mit Migration im Sozialraum – Chancen, Hürden und Herausforderungen in der Arbeit mit Jugendlichen

für Pädagog_innen und engagierte Menschen der demokratischen Zivilgesellschaft aus den MP-Regionen

Termine:

  • Montag, 29. Mai 2017, von 09.00-17:00 Uhr in Bützow
  • Freitag, 09. Juni 2017, von 09.00-17:00 Uhr in Anklam

Auch in Mecklenburg-Vorpommern leben inzwischen viele Menschen mit internationalen Migrationshintergrund und unter ihnen viele Jugendliche. Sie besuchen Schulen, lernen die deutsche Sprache, nehmen Angebote von Jugendeinrichtungen wahr und knüpfen Kontakte zu einheimischen Gleichaltrigen.

Die komplexe Lebensrealität junger Migrant_innen, insbesondere Geflüchteter, und ihrer Familien erfordert einen spezifischen Umgang:  Alltagserfahrungen in der neuen Heimat incl. rassistischer Diskriminierung, Herausforderungen der schulischen, beruflichen und sozialen Integration, der biographischen Zukunftsperspektive, traumatische Erfahrungen in den Herkunftsländern und auf der Flucht etc. Der Umgang mit diesen Themenfeldern stellt nicht nur junge Menschen vor große Herausforderungen, sondern auch  Pädagog_innen und Akteur_innen der Zivilgesellschaft.

Der Tagesworkshop soll einen Anstoß geben, um sich mit bestimmten Fragestellungen zu beschäftigen:

  • Wie können Jugendliche aus der Region und von außerhalb besser zusammengebracht werden?
  • Wie können untereinander prägungsbedingte Grenzen besser sichtbar gemacht werden, um so einen Umgang miteinander erleichtern?
  • Wie sollten gemeinsame Projekte oder inhaltliche Berühungspunkte ausgestaltet werden, dass sie verschiedene Jugendliche gleichermaßen ansprechen und dadurch einen gegenseitigen Annäherungsprozess erleichtern?
  • Wie gestalten sich der Austausch über eigene Unsicherheiten, Vorgehensweisen und konkret auftretenden Problemen unter Arbeitskolleg_innen?
  • Welche Hürden und Herausforderungen stellen sich bei der Konfliktbewältigung? Was ist, wenn die üblichen Methoden nicht greifen?
  • Wie sehen Best-Practice-Beispiele aus und wo gibt es konkreten Änderungsbedarf?
  • Wie können regionale Vernetzungsmöglichkeiten aussehen, um einen kontinuierlichen Austausch vor Ort zu gewährleisten?

Die Fortbildung wird im Rahmen des Projektes „We come together“ des Bildungsträgers Soziale Bildung e.V. umgesetzt. Ziel des Projektes ist es, gerade in ländlichen Regionen gemeinsame Lernprozesse einheimischer und zugewanderter Jugendlicher umzusetzen, um Ausgrenzungen und rassistischen Einstellungen zu begegnen. Parallel streben wir an, Akteur*innen vor Ort für unsere Projektziele und -ansätze zu sensibilisieren und in ihren Kompetenzen zu stärken.

Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ und durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Die Weiterbildungen erfolgen in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.

MP-Workshop - Schulung vom 09.-12.03.2017

MP-Workshop – Schulung vom 09.-12.03.2017

Nach einer etwa 2-jährigen Laufzeit des Modellprojektes sind wir auf der Suche nach 15 bis 20 interessierten Menschen, die sich mit der Durchführung von demokratiestärkenden und antirassistischen Jugendprojekten in Schulen oder Jugendeinrichtungen engagieren möchten und unser Team verstärken möchten.

WE COME TOGETHER
Das Modellprojekt von Sobi setzt seit Anfang 2015 in den Regionen Friedland, Anklam, Stralsund, Güstrow und Bützow demokratiefördernde Bildungsprozesse um, die an Interessen und Lebenswelten von Jugendlichen ansetzen. Sie haben u.a. zum Ziel Reflexionen eigener Einstellungen anzuregen und Empathie für die Lebenslagen „anderer“ Menschen zu fördern. Mit vielfältigen Aktivitäten werden Beteiligte für alltägliche Dimensionen von menschenfeindlichen Einstellungen sensibilisiert und für alltagspraktische demokratische Impulse aktiviert. Dies umfasst u.a. Workshops, langfristige Projektkurse, Weiterbildungen, Beteiligung an zivilgesellschafltichen Aktivitäten etc..

Die Workshops
Die in der Schulung vermittelten Konzepte nehmen die pädagogische Arbeit zu Migration, Flucht, Asyl, Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in den Fokus. Der Workshop mit dem Titel „On the Run“ setzt sich mit globalen Dimensionen von  Flucht, der Lebenssituation und Perspektiven geflüchteter Menschen auseinander, während der Workshop „Wieviel wir ist mir?“ sich mit den unterschiedlichen Phänomen der Auf- und Abwertung durch unterschiedliche Gruppenzugehörigkeiten beschäftigt. Beide Workshops verfolgen einen biographisch- und handlungsorientierten Ansatz.

Projektkursschulung vom 15.-18.09.2016

Projektkursschulung vom 15. bis 18. September 2016

NEUER TERMIN für die Projektkurs-Schulung für engagierte Teamer_innen

Das Modellprojekt von SOBI ist seit Februar 2015 in den Regionen Anklam, Bützow, Friedland, Güstrow und Stralsund mit unterschiedlichen Bildungsformaten der Rassismussensibilisierung und -prävention aktiv. Nachdem die ersten Multi-Schulungen im Sommer 2015 stattfanden, werden seitdem Workshops zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie zu Flucht/Asyl durchgeführt. Ein weiterer Bestandteil unserer Bildungsarbeit ist die Umsetzung von langfristigen Kursen.

DIE PROJEKTKURSSCHULUNG findet von Donnerstag, den 15.09. bis Sonntag, den 18.09.2016 in Rostock jeweils ganztags statt. Für die Projektdurchführung sind wir auf der Suche nach 20 interessierten Menschen. In der Schulung werden wir uns mit Teamarbeit, Projektzielen, differenziertem Methodentraining und einsetzbaren modularen Themen bei den Kursen auseinandersetzen. Die Schulung und ein anschließender Praxistest befähigen zur eigenständigen Durchführung dieser Bildungsprojekte, für die ein Honorar gezahlt wird (Kurseinheit von 90 Min. 50,- €). Die Verpflegung wird gewährleistet. Für diese und andere Unkosten bei der Schulung müssen wir eine Teilnahmegebühr von 50,- € erheben, die an Soziale Bildung zu zahlen ist.

DIE PROJEKTKURSE sind auf ein halbes bzw. ein Jahr angelegt und werden meist im zweiwöchigem Rhythmus nachmittags durchgeführt, je nach Bedarfen, an denen Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund freiwillig teilnehmen. Sie werden über biographische Herangehensweisen voneinander lernen und sich mit ihrem Leben, ihren Chancen auseinandersetzen. Diese Fragestellung wird interessenorientiert eingebettet in die Themen Migration, Einstellungsprägungen, Diskriminierungsformen, soziale Auswirkungen. Die Jugendlichen entwickeln dazu ein eigenes Projekt (Thementag, Film, Theaterstück etc.), welches in den Sozialraum wirken soll. Die Kurse werden von einem festen Zweier-Team angeleitet, das durch eine Backup-Person bei Ausfall unterstützt wird. Bis 2018 startet mit jedem Schuljahr ein neuer Kurs mit neuen Jugendlichen.

UNSERE WÜNSCHE sind pädagogisches Vermittlungsvermögen, Empathie, Interesse an Migration, Demokratieentwicklung, Antidiskriminierungsarbeit u.ä.

Schulung zu MP Workshops 2016

Schulung zu MP Workshops 2016

Neue Teamer/innen gesucht für die Workshops „Wieviel wir ist in mir“ und „On the run“

Schulung vom 31.03. – 02.04.2016

Für unsere weitere Projektdurchführung sind wir auf der Suche nach ca. 20 interessierten Menschen, die sich mit der Durchführung von demokratiestärkenden Jugendprojekten in Schulen oder Jugendeinrichtungen engagieren möchten.

Unsere dreitägige Schulung und eine anschließende Hospitation befähigen zur eigenständigen Durchführung dieser Bildungsprojekte in MV, für die ein Honorar gezahlt wird (90,- € pro sechsstündigem Workshop).

Zum Kontext: Das Modellprojekt hat zum Ziel, in strukturschwachen, ländlichen Regionen demokratiefördernde Bildungsprozesse umzusetzen, die an Interessen und Lebenswelten von Jugendlichen und Erwachsenen ansetzen und Reflexionen eigener Einstellungen in den Fokus nehmen. Mit vielfältigen Aktivitäten werden Beteiligte für alltägliche Dimensionen von menschenfeindlichen Einstellungen sensibilisiert und für alltagspraktische demokratische Impulse aktiviert. Es werden empathische Zugänge für individuelle Lebenssituationen, Bedürfnisse und kollektive Ereignisse geschaffen. Das Projekt wird in Regionen Friedland, Anklam, Stralsund, Güstrow und Bützow durchgeführt.

Ein Bestandteil dieser Arbeit sind Jugendworkshops zu den Themen Migration / Flucht / Asyl sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, deren Konzepte wir mit der Schulung weitermitteln wollen. Das erste Konzept setzt sich mit der Lebenssituation und Perspektiven geflüchteter Menschen auseinander, während das andere sich mit den unterschiedlichen Phänomen der Auf- und Abwertung durch unterschiedliche Gruppenzugehörigkeiten beschäftigt. Beide Workshops verfolgen einen biographisch- und handlungsorientierten Ansatz.

Kurzbeschreibung der Workshops

Rahmen:

  • Eine grundlegende Verpflegung wird gewährleistet.
  • Für die Schulung ist eine Teilnahmegebühr von 50,- € an Soziale Bildung zu zahlen.
  • Wünsche unsererseits: Pädagogisches Vermittlungsvermögen, Empathie, Interesse an den Themen Migration, Demokratieentwicklung, Antidiskriminierungsarbeit u.ä..

Anmeldungen für die Schulungen sind ab sofort möglich. Bei Interesse und für alle weiteren Informationen meldet euch einfach bei uns per Mail oder telefonisch unter 0381-1273363.

Fortbildung Flucht und Asyl – Junge Flüchtlinge zwischen Asylverfahren und Teilhabe

Fortbildung Flucht und Asyl – Junge Flüchtlinge zwischen Asylverfahren und Teilhabe

Eine Fortbildung für PädagogInnen und AkteurInnen der demokratischen Zivilgesellschaft aus dem Raum Bützow/Güstrow

In Mecklenburg-Vorpommern kommt derzeit eine wachsende Zahl von Geflüchteten an, unter ihnen viele Kinder und Jugendliche. Sie werden neue Nachbarn, besuchen die Schulen, lernen die deutsche Sprache, nehmen Angebote von Jugend(hilfe)einrichtungen wahr und knüpfen Kontakte zu einheimischen Gleichaltrigen. Dennoch weist die komplexe Lebensrealität junger Flüchtlinge und ihrer Familien Spezifika auf: Traumatische Erfahrungen in den Herkunftsländern und auf der Flucht, spezifische Alltagserfahrungen in der neuen Heimat incl. rassistischer Diskriminierung, aufenthaltsrechtliche Besonderheiten, Folgen gesetzlicher Neuerungen, Fragen der schulischen, beruflichen und sozialen Integration, der biographischen Zukunftsperspektiven etc. Sie stellen einerseits wichtige Ressourcen für Bildungsprozesse dar, sind auf der anderen Seite aber mit großen Herausforderungen für die jungen Geflüchteten und ihre Angehörigen, aber auch PädagogInnen und ehrenamtlich Engagierte verbunden.
In dem Tagesworkshop werden sich die Teilnehmenden Basiswissen zum Asyl- und Aufenthaltsrecht aneignen, sich mit Besonderheiten der Lebensrealität junger Geflüchteter auseinandersetzten – speziell auch zu unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen – neue Handlungsbedarfe und Kooperationsformen von Schule und Jugendhilfe ausloten und diskutieren, um diese Zielgruppe auf ihren teils schwierigen, aber auch aussichtsreichen Lebenswegen begleiten und unterstützen zu können.
In Arbeitsgruppen wird zusammengetragen, wie bisher mit diesen neuen Herausforderungen umgegangen wird, welche Best-Practice-Beispiele es gibt, welche Änderungsbedarfe konkret angegangen werden können.

Ablauf

Vorträge/Diskussionen

  • Lebensrealität von Flüchtlingen in MV (Imam Jonas Dogesch, Ökohaus e.V., Migranet M-V, Rostock), 10.00 – 11.00 Uhr
  • Rechtliche Grundlagen und Neuerungen im Asylrecht, insbesondere im Umgang mit Kindern und Jugendlichen (Rechtsanwalt Thomas Wanie, Rostock), 11.00 – 12.00 Uhr
  • Lebenswelten jugendlicher Geflüchteter (Conni Gunßer, Flüchtlingsrat Hamburg),

12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause

Erfahrungstransfer und Vernetzung

  • Arbeitsgruppen – Willkommenskultur in Schule und Sozialraum, 14.00 – 16.00 Uhr
  • Abschlussdiskussion: Austausch zu Erwartungen, Wünschen und Bedarfen, 16.00 – 17.30 Uhr

Die Fortbildung wird im Rahmen des Projektes „We come together“ des Bildungsträgers Soziale Bildung e.V. umgesetzt. Ziel des Projektes, das durch die  ist es, gerade in ländlichen Regionen gemeinsame Lernprozesse einheimischer und zugewanderter Jugendlicher umsetzen, um Ausgrenzungen und rassistischen Einstellungen zu begegnen. Parallel streben wir an, AkteurInnen vor Ort für unsere Projektziele und -ansätze zu sensibilisieren und in ihren Kompetenzen zu stärken.
Sie ist durch das Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern als Lehrerfortbildung anerkannt.

  • Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 17.01.2016 wird gebeten – per Mail oder telefonisch unter 0381-1273363.
  • Begrenzte Teilnehmerzahl: 25
  • Teilnahme-Beitrag: 5 Euro

Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“, durch die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und die Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern gefördert.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern statt.

Newsletter Oktober 2015

Newsletter Oktober 2015

News aus dem Modellprojekt

  • Stand Ende Oktober 2015

Projektstand
Seit nunmehr 8 Monaten ist das Modellprojekt in den Regionen Anklam, Bützow, Friedland, Güstrow und Stralsund aktiv. Wir haben zum Ziel, demokratiefördernde Bildungsprozesse umzusetzen, die an Interessen und Lebenswelten von Jugendlichen und Erwachsenen ansetzen und Reflexionen eigener Einstellungen fördern. Thematisch setzen wir uns zudem mit Zuwanderungsprozessen und ihren Auswirkungen vor Ort auseinander. Mit vielfältigen Aktivitäten wird auch für alltägliche Dimensionen von menschenfeindlichen Einstellungen sensibilisiert, um alltagspraktische demokratische Impulse zu aktivieren.
Das Modellprojekt „We come together“ von Soziale Bildung e.V. hat in allen Projektorten inzwischen die Bedarfsanalyse abgeschlossen, bei der mehr als 200 Jugendliche in Form von Gruppendiskussionen teilnahmen und 25 Interviews mit Akteur_innen durchgeführt wurden. Derzeit erfolgt die Berichtslegung, die bis Ende November abgeschlossen sein wird.
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Neuigkeiten
Im Sommer diesen Jahres wurden Schulungen für neu entwickelte Workshopkonzepte zu den Themen Migration / Flucht / Asyl sowie gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und zu Projektkursen (in denen kontinuierlich mit Jugendgruppen gearbeitet wird) durchgeführt. Dadurch konnten wir ein Team mit 15 engagierten Multiplikator_innen aufbauen, das sich in der Folgezeit noch erweitern wird.
Projektkurse sind im September in Bützow, Güstrow und Friedland gestartet, für das nächste Jahr werden wir möglichst auch in Anklam und Stralsund mit diesen Bildungsangeboten starten. Seit Juli  setzen wir in den Modellregionen die Workshops bedarfsorientiert ein.
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Kurze Einschätzung zur Situation in M-V
Derzeit erreichen viele geflüchtete Menschen aus Syrien und anderen Krisenregionen auch Mecklenburg-Vorpommern, entweder um nach Schweden weiterzureisen  oder auch um hier Asyl zu erhalten und künftig ohne Angst leben zu können. Aktuell werden sie zumeist in Notunterkünften untergebracht, bevor sie in das Asylverfahren kommen können. In vielen Orten MVs, so auch in den Modellregionen, zeigt sich eine große Hilfs- und Spendenbereitschaft der ansässigen Bevölkerung, um diesen Menschen auf vielfältige Art und Weise zu helfen und ihnen das Ankommen zu erleichtern. . Dieses Engagement möchten wir mit unserer Bildungsarbeit unterstützen. Daher weisen wir an dieser Stelle auch auf die aktuelle Handreichung der RAA M-V hin, die wertvolle Hinweise für Pädagog_innen und Unterstützer_innen enthält: : RAA-Handreichung
Gleichzeitig erstarken aber auch rassistische bzw. rechtspopulistische Strömungen, durch die nicht nur das Recht auf Asyl in Frage gestellt wird, sondern die zunehmend eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt darstellen. Dieser Entwicklung muss vielfältig und auf geeignete Weise begegnet werden, um demokratische und humanistische Prinzipien und Werte (wieder) stärker in der Gesellschaft zu verankern.
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AusblickFür dieses Jahr ist unser verfügbares Kontingent an Workshops trotz hoher Nachfrage noch nicht ganz ausgeschöpft, so dass Schulen und Jugendeinrichtungen aus den Modellregionen und der näheren Umgebung diese weiterhin kostenlos bei uns an fragen können.Ebenfalls planen wir für dieses Jahr noch eine Weiterbildung für interessierte Menschen  zu den Themen Zuwanderung, Asylrecht, Lebensbedingungen geflüchteter Menschen und Strategien zur gesellschaftlichen Integration. Anfang Dezember werden wir diese Weiterbildung in der Region Güstrow umsetzen.

Schulung zu Projektkursen 2015

Schulung zu Projektkursen

DIE 2. SCHULUNG

Stand 17. Juli 2015

Das Modellprojekt „We come together“ von Soziale Bildung e.V. hat in allen 5 Projektorten inzwischen die Bedarfsanalyse abgeschlossen. Anfang Juli fand unsere erste Multi-Schulung für Workshops zu gruppenbezogenener Menschenfeindlichkeit sowie zu Flucht/Asyl statt, so dass wir jetzt 15 Teamende haben, die diese Konzepte umsetzen können.

Als einen weiteren Bestandteil unserer Bildungsarbeit werden wir ab September Projektkurse umsetzen. Dafür werden wir vom 19. – 23. August 2015 in Rostock jeweils ganztags eine Schulung für Teamer_innen durchführen.
Für die Projektdurchführung sind wir insgesamt auf der Suche nach 18 interessierten Menschen.
In der Schulung werden wir uns intensiv mit Teamarbeit, Projektzielen, differenziertem Methodentraining und einsetzbaren modularen Themen bei den Kursen auseinandersetzen.
Die Schulung und ein anschließender Praxistest befähigen zur eigenständigen Durchführung dieser Bildungsprojekte, für die ein Honorar gezahlt werden kann (Projektkurseinheit von 90 Min. 50,- €).
Die Verpflegung wird gewährleistet. Für diese und andere Unkosten bei der Schulung (pädagogisches Material etc.) müssen wir eine Teilnahmegebühr von 50,- € erheben, die an Soziale Bildung zu zahlen ist.

DIE PROJEKTKURSE
Die Projektkurse sind auf ein Jahr angelegt und werden im wöchentlichen oder zweiwöchigem Rhythmus im Nachmittagsbereich durchgeführt, je nach Bedarfen vor Ort, an denen Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund freiwillig teilnehmen. Sie werden über biographische Herangehensweisen voneinander lernen und sich mit ihrem Leben, ihren Chancen auseinandersetzen. Diese Fragestellung wird interessenorientiert eingebettet in die Themen Migration, Einstellungsprägungen, Diskriminierungsformen, soziale Auswirkungen. Die Jugendlichen entwickeln dazu ein eigenes Projekt (Thementag, Film, Theaterstück etc.), welches in den Sozialraum wirken soll. Die Kurse werden von einem festen Zweier-Team angeleitet, das durch eine Backup-Person bei Ausfall unterstützt wird.
Bis 2018 startet mit jedem Schuljahr ein neuer Kurs mit neuen Jugendlichen.

UNSERE WÜNSCHE 
Pädagogisches Vermittlungsvermögen, Empathie, Interesse an den Themen Migration, Demokratieentwicklung, Antidiskriminierungsarbeit u.ä..

Schulung im MP 2015

Schulung zu Projektkursen

Mitarbeit im Modellprojekt „We come together“ – Ausbildung zu Multiplikator_innen der demokratiestärkenden Bildungsarbeit

Nachdem wir nun in allen Regionen Kontakte zu wesentlichen Akteur_innen und Einrichtungen aufgebaut haben, führen wir seit April 2015 eine Bedarfsanalyse durch, bei der wir zahlreiche Interviews, aber auch Bedarfsworkshops mit Jugendlichen vor Ort umgesetzt haben. Untersetzt werden diese qualitativen Erhebungen mit einer Art Sozialraumscan. Die Ergebnisse bilden eine Grundlage für die Erstellung der pädagogischen Konzeptionen. Derzeit werden die Workshops zu den Themen Migration, Flucht, Asyl sowie gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in einem Team erarbeitet.

Um künftig im Modellprojekt in einem engagierten Bildungsteam mitarbeiten zu können, bieten wir für Interessierte zwei Multiplikator_innenschulungen an:

02. – 05. Juli 2015, ganztags // Schulung für zwei 6-stündige Workshops zu den Themen:

  • Migration / Flucht / Asyl
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

19. – 23. August 2015, ganztags // Schulung für regelmäßige Projektkurse im Nachmittagsbereich, die ab September 2015 in den Modellregionen beginnen. Ziel der Kurse ist es Jugendliche mit Migrationshintergrund und einheimische Jugendliche zusammenzubringen und sich mit ihrem Leben und n Chancen in der Region auseinanderzusetzen. Dies ist eingebettet in eine thematische und biographische Auseinandersetzung mit den Themen Migration sowie Ausprägungen von GMF.

Für die Projektdurchführung sind wir insgesamt auf der Suche nach ca. 30 interessierten Menschen (max. 18 TN pro Schulung). Die Schulungen und eine anschließende Hospitation befähigen zur eigenständigen Durchführung dieser Bildungsprojekte, für die ein Honorar gezahlt werden kann (Workshops / einmalige Bildungsprojekte 90,-€ und Projektkurseinheit von 90 Minuten 50,- €).

Die Verpflegung wird gewährleistet. Je Schulung ist eine Teilnahmegebühr von 50,- € an Soziale Bildung zu zahlen.

Wünsche unsererseits: Pädagogisches Vermittlungsvermögen, Empathie, Interesse an den Themen Migration, Demokratieentwicklung, Antidiskriminierungsarbeit u.ä..