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Veranstaltungen im Bereich politische Bildung & Fortbildungen

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Referent*in: Nadine Golly
Moderator*in: Enoka Ayemba

Wie sieht Zukunft aus? Wer darf sie erzählen – und wessen Vergangenheit findet darin Platz?

Afrofuturismus verbindet Geschichte, Gegenwart und Zukunft auf überraschende Weise. Zwischen Film, Musik, Kunst und Popkultur entstehen Erzählungen, die dominante Vorstellungen von Fortschritt, Technologie und Identität hinterfragen und neue Räume für Imagination öffnen.

In ihrem interaktiven Vortrag nimmt Nadine Golly das Publikum mit auf eine filmische Reise durch afrofuturistische Welten. Anhand ausgewählter Filmszenen, Bilder und Musik geht es um Erinnerung und Diaspora, um Körper und Identität, um Utopien und Dystopien – und um die Frage, welche Zukünfte wir uns überhaupt vorstellen können.

Dabei bleibt das Publikum nicht nur Zuschauer*in: In kurzen Gesprächs- und Gedankenexperimenten werden eigene Zukunftsbilder entwickelt. Denn Zukunft ist nicht nur etwas, das auf uns zukommt. Sie ist auch etwas, das wir erzählen, imaginieren und neu denken können.

Nadine Golly ist Sozialwissenschaftlerin, psychosoziale Beraterin, Kuratorin und Expertin für diskriminierungskritische Kulturarbeit mit den Schwerpunkten Schwarze Diaspora, Erinnerungskultur, Dekolonisierung und Bildung. Seit vielen Jahren entwickelt und begleitet sie interdisziplinäre Kultur- und Bildungsprojekte an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Aktivismus. Als Mitbegründerin des Schwarzen Bildungskollektivs KARFI eröffnet sie Räume für rassismuskritische Bildung und Empowerment. Als Referentin und Workshopleiterin entwickelt sie Formate, die dazu einladen, vertraute Perspektiven zu hinterfragen und eigene Vorstellungen von Gegenwart und Zukunft zu entwickeln.

Der Vortrag findet in deutscher Lautsprache statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Achtung! Eintritt frei

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