Der Vereine Soziale Bildung e.V.
Soziale Bildung e.V. (SoBi) wurde 2001 gegründet und hat seinen Sitz in Rostock. Wir arbeiten in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung, in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in der Schulsozialarbeit sowie in Forschung und Evaluation.
Unser Team besteht aus rund 40 Mitarbeitenden. Dazu gehören auch Auszubildende sowie Menschen im BFD und FSJ/FÖJ. Ergänzt wird das Team durch engagierte Ehrenamtliche und Multiplikator*innen.
Politische Bildung
In der außerschulischen politischen Bildung setzen wir thematische Schwerpunkte. Wir arbeiten zu Migration und Vielfalt, Globalisierung und Entwicklungspolitik, Postkolonialismus und Erinnerungspolitik sowie zu Rechtsextremismus und Demokratiestärkung.
Dafür entwickeln und realisieren wir vielfältige Angebote, die überwiegend in ganz Mecklenburg-Vorpommern stattfinden. Dazu zählen Projekttage und ganzjährige Projektkurse, Workshops sowie Fort- und Ausbildungen. Wir organisieren internationale Jugendbegegnungen, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Filmabende und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen.
Forschung, Beratung und Moderation
Seit 2007 verbinden wir praktische Bildungsarbeit mit Forschung und Evaluation. Ausgangspunkt war das Modellprojekt „Demokratiestärkende Bildungsarbeit im ländlichen Raum“. Wir begleiten unsere eigenen Projekte evaluierend und führen darüber hinaus Analysen für Akteure der Kinder- und Jugendarbeit sowie der politischen Bildungsarbeit durch. Mit einem forschenden Blick unterstützen wir außerdem Prozesse in Einzelfällen, Teams und Organisationen – durch Moderation und systemische Beratung.
Anerkannter Träger der freien Jugendhilfe
In der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) sind wir seit 2008 in Rostock aktiv – in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV), der Stadtmitte und in Brinckmansdorf. Diese Arbeit wird durch Schulsozialarbeit an acht Schulen in den Stadtteilen und durch Streetwork ergänzt. Seit 2020 setzen wir zudem Aufsuchende Jugendarbeit im Rostocker Nordosten um. In der Alten Schmiede in Toitenwinkel bauen wir unsere Angebote für Jugendliche Schritt für Schritt aus; dazu gehören die Stadtteile Gehlsdorf, Toitenwinkel und Dierkow.
Wir verstehen uns als Ermöglichungsstruktur, die Selbstorganisation unterstützt und Beteiligung stärkt. Dieser Anspruch prägt unser Leitbild und unser Bildungsverständnis.
Unser Leitbild ist im Jahr 2014 entstanden und wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.
Es wurde gemeinschaftlich im „Collaborative Design“ von allen Vereinsmitgliedern und Mitarbeiter*innen entwickelt und auf unserem höchsten Gremium – der Vollversammlung – verabschiedet.
Soziale Bildung e. V. ist ein basisdemokratischer Verein, der Wert auf ein solidarisches und kollektives Miteinander legt.
Wir bauen auf die Stärken und individuellen Fähigkeiten jedes und jeder Einzelnen.
Zur Gestaltung des Gemeinwesens fördern wir die kritische Auseinandersetzung mit Gesellschaft, um Alternativen in den Bereichen Politik, Kultur, Erziehung und Bildung zu entwickeln. Unser Ansinnen ist eine breite Beteiligungskultur, die uns auf Augenhöhe zusammenarbeiten lässt.
Wir unterstützen gesellschaftliche Bestrebungen und Organisationsprozesse, die Freiheit, Gleichheit, Freiwilligkeit und Offenheit als Grundwerte haben. Wir verstehen uns in der Tradition der Aufklärung und sind dabei partei- und konfessionsungebunden.
Wir erachten jeden Menschen als Subjekt seiner selbst.
Wir sind wertschätzend und solidarisch.
Wir legen in unserer Arbeit großen Wert auf Transparenz und das Konsensprinzip.
Selbstorganisation und Selbstverwaltung sind unsere Basis.
Wir verpflichten uns zu Verbindlich- und Verlässlichkeit.
Wir ermöglichen Beteiligung hinsichtlich einer kritischen Gesellschaftsbetrachtung, die eine Balance zwischen sozialen, ökologischen, ökonomischen und kulturellen Aspekten anstrebt.
Soziale Bildung e. V. sieht seine Stärke in der Synergie von Kinder-, Jugend-, Sozial-, Kultur- und Bildungsarbeit.
Unser Auftrag zur Ausgestaltung unserer Arbeit ist selbstgewählt und selbstbestimmt.
In allen Arbeitsbereichen verfolgen wir das friedliche und gerechte Miteinander aller Menschen. Wir unterstützen Bestrebungen, die eine demokratische, soziale als auch emanzipatorische Gestaltung des Gemeinwesens in unserem Wirkungsbereich zum Ziel haben.
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Befähigung und Unterstützung von Menschen, selbstbestimmt und nach humanistischen Werten zu handeln
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Vermittlung von Werten, die auf ein Miteinander, statt auf ein Neben- und Gegeneinander bauen
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Abbau sozialer, kultureller, wirtschaftlicher oder ökologischer Benachteiligung
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ein stetes, verantwortungsvolles und zielsicheres Hineinwirken in soziale und politische Lebens- und Arbeitsbereiche
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kritisches Hinterfragen gesellschaftlicher Prozesse und Vermittlung dieser an unsere Adressat_innen unter Berücksichtigung ihrer individuellen Perspektive
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verantwortungsbewusster Umgang mit unserem Auftrag für die Generationen von morgen
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die Befähigung zu und die Förderung von selbstbestimmtem, kompetentem und partizipativem Handeln im gesellschaftlichen Alltag
Unsere Zielgruppe liegt je nach Arbeitsbereich in allen Altersgruppen.
Da unser Auftrag selbst gewählt ist, ist Freiwilligkeit bei unserer Zielgruppe eine Grundvoraussetzung.
Bei jeder Zusammenarbeit besteht ein erster Schritt darin, die gemeinsamen Ziele und Wünsche professionell zu verstehen, zu benennen und dafür gemeinsam Umsetzungsstrategien zu finden.
Zu unseren Partner*innen zählen Personen des öffentlichen und zivilen Lebens, die unser Leitbild unterstützen. Das breite Spektrum setzt sich beispielsweise aus Einzelpersonen, Vereinen, Schulen und Netzwerken, als auch Ämtern zusammen.
Unsere Arbeit wird durch wertvolle Multiplikator*innenarbeit unterstützt und gestärkt.
Unser Bildungsverständnis
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Es wurde 2021/2022 überarbeitet.
Bildungsverständnis