Diskriminierungssensible Schule

Handlungsfelder im schulischen Alltag und in der Schulentwicklung

Schule ist ein Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Lebensbedingungen und Hintergründen zusammenkommen. Dabei gehören auch Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung zum schulischen Alltag. Diese zeigen sich nicht nur in rassistischen Beleidigungen, Mobbing oder anderen offenen Anfeindungen, sondern auch in Unterrichtsmaterialien, Leistungsbewertungen, schulischen Regeln und alltäglichen Routinen.

Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, Diskriminierung zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Nicht immer ist dabei offensichtlich, wann Benachteiligung beginnt oder welche Rolle die eigenen Vorstellungen und das Handeln der Schule spielen. Denn Diskriminierung entsteht nicht nur durch bewusste Entscheidungen einzelner Personen, sondern kann auch durch bestehende Strukturen und Abläufe begünstigt werden.

  • Wie können Schulen mit Diskriminierung umgehen?
  • Welche Möglichkeiten haben Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, betroffene Schüler*innen zu unterstützen?
  • Und was kann eine Schule als Institution tun, um Ausgrenzung abzubauen und allen Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen?

Schule ist ein Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Lebensbedingungen und Hintergründen zusammenkommen. Dabei gehören auch Vorurteile, Ausgrenzung und Diskriminierung zum schulischen Alltag. Diese zeigen sich nicht nur in rassistischen Beleidigungen, Mobbing oder anderen offenen Anfeindungen, sondern auch in Unterrichtsmaterialien, Leistungsbewertungen, schulischen Regeln und alltäglichen Routinen.

Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte stehen vor der Herausforderung, Diskriminierung zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Nicht immer ist dabei offensichtlich, wann Benachteiligung beginnt oder welche Rolle die eigenen Vorstellungen und das Handeln der Schule spielen. Denn Diskriminierung entsteht nicht nur durch bewusste Entscheidungen einzelner Personen, sondern kann auch durch bestehende Strukturen und Abläufe begünstigt werden.

Wie können Schulen mit Diskriminierung umgehen? Welche Möglichkeiten haben Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte, betroffene Schüler*innen zu unterstützen? Und was kann eine Schule als Institution tun, um Ausgrenzung abzubauen und allen Kindern und Jugendlichen eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen?

Übersicht

Zielgruppe Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Schulleitungen und weitere pädagogische Fachkräfte
Gruppengröße Nach Absprache, auch für größere Kollegien
Zeitumfang Ganztägig, Anpassungen nach Absprache
Kosten nach Absprache
Buchung 6 Wochen vor dem gewünschten Termin
Format Schulinterne Fortbildung, beispielsweise im Rahmen eines Schilftages

Die Fortbildung möchte Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte für unterschiedliche Formen von Diskriminierung im schulischen Alltag sensibilisieren und Möglichkeiten für den professionellen Umgang damit aufzeigen.
Dabei geht es sowohl um die Reflexion eigener Haltungen und pädagogischer Handlungsweisen als auch um die Frage, welche schulischen Strukturen und Routinen Benachteiligungen begünstigen können. Die Teilnehmenden sollen Diskriminierung besser erkennen, betroffene Schüler*innen angemessen unterstützen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für ihre Schule entwickeln.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, aus der gemeinsamen Auseinandersetzung konkrete Ziele und Maßnahmen abzuleiten, die langfristig zu einer diskriminierungssensiblen Schulkultur beitragen können.

Leitfragen der Fortbildung sind:

  • Was verstehen wir unter Diskriminierung und welche Formen gibt es im schulischen Alltag?

  • Wie beeinflussen gesellschaftliche Vorurteile und Ungleichheiten das Lernen und die Entwicklung von Schüler*innen?

  • Welche Rolle spielen eigene Haltungen, Erwartungen und Erfahrungen im pädagogischen Handeln?

  • Wie können Diskriminierungen durch schulische Regeln, Strukturen und Routinen entstehen?

  • Wie können wir auf diskriminierende Äußerungen und Handlungen reagieren und Betroffene unterstützen?

  • Welche Möglichkeiten haben Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Schulleitung, gemeinsam Veränderungen anzustoßen?

  • Wie lassen sich konkrete Maßnahmen für eine diskriminierungssensible Schulkultur entwickeln und umsetzen?

Die Fortbildung ist als gemeinsamer Arbeitsprozess des Kollegiums angelegt. Fachliche Inputs wechseln sich mit interaktiven Übungen, Gruppenarbeiten und moderierten Diskussionen ab. Dabei werden die Erfahrungen der Teilnehmenden und die jeweiligen Bedingungen an der Schule einbezogen.
Mit Methoden wie der Power Flower beschäftigen sich die Teilnehmenden zunächst mit eigenen Privilegien, gesellschaftlichen Ungleichheiten und unterschiedlichen Diskriminierungserfahrungen. In der anschließenden Fallarbeit werden konkrete Situationen aus dem Schulalltag betrachtet und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten auf persönlicher, pädagogischer und schulorganisatorischer Ebene erarbeitet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Übertragung der Ergebnisse in die schulische Praxis. Mithilfe einer gemeinsamen Zielvereinbarung und Meilensteinplanung werden erste Schritte festgelegt, die im Schulalltag umgesetzt und weiterentwickelt werden können. Das Seminar kann damit auch als Ausgangspunkt für einen längerfristigen Schulentwicklungsprozess genutzt werden.