Argumentationstraining gegen Rassismus

Die Debatten über Migration und Zuwanderung werden nach wie vor kontrovers geführt. Gleichzeitig haben rechtspopulistische und extrem rechte Positionen in den vergangenen Jahren zunehmend an Einfluss gewonnen. Ob in der Politik, in sozialen Medien, am Arbeitsplatz oder in der Schule, immer wieder begegnen uns rassistische Parolen, abwertende Äußerungen und offene Anfeindungen gegenüber Geflüchteten, Migrant*innen und Menschen, die als vermeintlich anders wahrgenommen werden.
Mit einfachen Antworten auf komplexe gesellschaftliche Fragen und gezielten Provokationen gelingt es rechtspopulistischen bis hin zu neonazistischen Akteur*innen, ihre Positionen in breitere Teile der Gesellschaft hineinzutragen. Rassismus zeigt sich dabei nicht nur in offen menschenfeindlichen Aussagen, sondern häufig auch im Alltag. Abwertende Sprüche, stereotype Zuschreibungen und versteckte Vorurteile werden von vielen Menschen gar nicht als problematisch wahrgenommen.
Gerade Pädagog*innen und Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind in ihrem beruflichen Alltag immer wieder mit unterschiedlichen Formen von Rassismus und rechten Parolen konfrontiert. Viele haben bereits eigene Erfahrungen gesammelt und Strategien entwickelt, um mit solchen Situationen umzugehen. Doch nicht immer ist klar, wie man am besten reagiert, wann Widerspruch sinnvoll ist und wo die eigenen Handlungsmöglichkeiten an Grenzen stoßen. In der Fortbildung wollen wir deshalb bisherige Erfahrungen austauschen, unterschiedliche Situationen gemeinsam betrachten und Möglichkeiten für einen angemessenen Umgang mit rassistischen und rechten Aussagen diskutieren.
Übersicht
| Zielgruppe | Erwachsene |
|---|---|
| Gruppengröße | 8 bis max. 20 Teilnehmer*innen |
| Zeitumfang | 6 bis 12 Stunden |
| Kosten | Honorare + Fahrtkosten |
| Buchung | 6 Wochen vor dem gewünschten Termin |
| Dozent*innen | zwei qualifizierte Erwachsene |
| Raum | mit loser Bestuhlung |
