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„On the Run“

Ein Workshop zu Flucht, Grenzen und Asylrecht

Das übergeordnete Ziel des Workshops ist es, dass die Teilnehmer*innen ein gegenseitiges Verständnis und Akzeptanz zum Thema Flucht und Migration entwickeln. Dabei reflektieren sie die Chancen, die in einem friedlichen Zusammenleben liegen.
Der Workshop zielt darauf ab, dass sie Ursachen, Abläufe und Folgen von Migration und Flucht kennenlernen und deren Zusammenhänge verstehen.
Mit dem Bildungsprojekt möchten wir erreichen, dass die Beteiligten Empathie und Verständnis für die Lebenssituation von Rassismus betroffenen und geflüchteten Menschen entwickeln.
Dabei können sie die Handlungsoptionen und Beteiligungsmöglichkeiten reflektieren, die in einem gleichberechtigten Zusammenleben in einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft liegen. Sie können dadurch in ihrem Engagement für einen respektvollen Umgang und ein solidarisches Miteinander bestärkt werden.

Inhalt und Ablauf

  • Bilder im Kopf

Nach einem thematischen Einstieg beschäftigen wir uns mit medialen und gesellschaftlichen Bildern und Darstellungen zu Flucht und Migration und wie dadurch persönliche Sichtweisen beeinflusst werden können. Letztlich können unreflektierte Vorstellungen zu Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus gegenüber geflüchteten Menschen führen.

  • Was ist Heimat?

Was für eine Bedeutung hat Heimat für die Teilnehmenden und was ist das überhaupt? Die Auseinandersetzung mit dieser Frage bildet die Brücke zu den Biographien von Menschen, die ihre frühere Heimat verlassen mussten.

  • Fluchtverläufe

Beispielhafte, in Filmen erzählte Biographien stellen den Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit Ursachen, Fluchtwegen, Gefahren, der Situation an den Außengrenzen Europas und den Ergebnissen von Flucht dar. Die Biographien werden anschließend in globale und lokale Zusammenhänge gebracht.

  • Lebenssituation geflüchteter Menschen in Deutschland

Anhand von Biographien von Menschen mit unterschiedlichem Aufenthaltsstatus werden wichtige Stationen durchlaufen und diskutiert, die sich auf die Lebenssituation geflüchteter Menschen auswirken. Dabei erfolgt eine Auseinandersetzung mit rechtlichen Rahmenbedingungen, dem Asylverfahren, der Wohnsituation, Grenzen der Integration und Hürden im alltäglichen Leben.

  • Handlungsoptionen

Ein Worldcafe nimmt in der Abschlussphase vier bis fünf Ebenen eigener Handlungsmöglichkeiten in den Fokus, indem die Jugendlichen gemeinsam eigene Vorstellungen eines gleichberechtigten Zusammenlebens in Vielfalt entwickeln. Die dabei entstandenen Plakate können zur Weiterarbeit an der Thematik genutzt werden.

Rahmen:

Der Workshop wird im Rahmen des Modellprojektes „We come together“ in den Projektregionen Anklam, Bützow, Demmin, Güstrow und Stralsund angeboten und kann kostenlos für interessierte Einrichtungen durchgeführt werden.