In diesem Bereich stellen wir Kommentare, Ergänzungen, Anregungen und Kritk zu gelaufenen Veranstaltungen vor.
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Freund_innen des Poldos!
Die Soliparty zum politischen Donnerstag am 30.04.2010 stieg an einem turbulenten Wochenende. Umso schöner, dass so viele Menschen ihren Weg in's Peter-Weiss-Haus und den frisch geöffneten Freigarten gefunden haben.
Wir wollen uns an dieser Stelle für die 478 Euro und 25 Cent bedanken, die über Spenden am Eingang und die Bar reingekommen sind!!!
Damit können wir weiterhin einen Freiraum für politische Bildung in angenehmen Ambiente schaffen. Vielen Dank auch an die Kochgruppe, die jeden Donnerstag vegane Köstlichkeiten auf den Tisch bringt.
Einen Rückblick zu den vielseitigen und tiefgründigen Themen findet ihr hier:
http://www.soziale-bildung.org/veranstaltungen/categoryevents/1-politischer-donnerstag/archive
Die Liste fängt auf unserer Seite zwar erst im Jahr 2008 an. Die Poldos haben aber schon eine etwas längere Geschichte, wir organisieren sie seit 2002. Lange Zeit in der Frieda 23, zwischenzeitlich im Exil im Cafe Median und im Jugendalternativzentrum JAZ. Und gaaaanz viel früher im mittlerweile abgerissenen Haus in der Haedgestraße, in dem der Verein Sobi seine Anfänge hatte.
Wer sich an den Vorbereitungen und inhaltlichen Planung der Poldos beteiligen möchte kommt einfach jeden zweiten Donnerstag um 17:00 Uhr in's PWH oder schreibt an kultur(att)soziale-bildung.org.
Wir freuen uns auf die nächsten Jahre mit euch.
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Unter dem Titel "Was macht Radio frei?" wurde ein schöner Rückblick zum Poldo am 18.2.2010 geschrieben.
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Am gestrigen Abend fand in Rostock eine Lesung zum Thema "Neonazis in Sachsen" statt, die als voller Erfolg gewertet werden kann. Knapp 100 überwiegend jüngere Teilnehmer fanden sich zu der vom Verein "Soziale Bildung"(SoBi) organisierten Veranstaltung im Peter Weiss Haus ein.
Ein Artikel von Endstation Rechts vom 14.11.2009
Verfasst von Oliver Cruzcampo
Jeden Donnerstag organisiert der Verein Lesungen, Vorträge oder auch Filme rund um das Thema Politik. Vor Veranstaltungsbeginn erwartet die Teilnehmer regelmäßig die so genannte "Volksküche". Dabei wird jedes Mal ein schmackhaftes und dazu preisgünstiges Gericht vorbereitet, so dass man gestärkt in die im Anschluss stattfindende Veranstaltung gehen kann.
Kerstin Köditz, Mitglied des Sächsischen Landtages und dort für die Linksfraktion Sprecherin für antifaschistische Politik, stellte ihr neues Buch "Und morgen?: Extreme Rechte in Sachsen" vor, aus dem sie im ersten Teil der Veranstaltung auszugsweise vorlas. So konnte man sich auch einen ersten Eindruck davon verschaffen, wie die Arbeit einer Landtagsabgeordneten aussieht, die sich mit NPDlern wie Apfel, Gansel & Co. auseinander zu setzen hat. Direkt nach der Lesung wurden viele Fragen an sie gerichtet, u.a. nach ihrer Meinung nach einem erneuten NPD-Verbotsverfahren. Diesem stehe sie eher kritisch gegenüber, da es, außer, dass sie dann den Fahrstuhl wie kürzlich nicht mehr mit Holger Apfel teilen müsste, wenig Veränderung brächte. Außerdem befürchte sie, dass viele Gelder im Kampf gegen Rechts gestrichen werden könnten mit der Begründung, dass die Partei ja nun verboten sei.
Nach einer kleinen Pause startete man dann in den zweiten Teil der Veranstaltung - eine Diskussionsrunde, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Neonazi-Szenen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern herauszuarbeiten. Auch dabei kam es, trotz bereits fortgeschrittener Stunde, zu einer regen Beteiligung und die Teilnehmer sind somit nicht nur mit vollem Magen sondern auch einem neuen Einblick in die Neonazi-Szene Sachsens nach Hause gegangen.
Quelle: endstation rechts
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Ein paar Flyer in den alternativen Kneipen Rostocks, Werbung im Internet und Mundpropaganda - unsere Öffentlichkeitsarbeit war nicht wirklich großartig angelegt für den Vortrag zur Rostocker Neonaziszene.
Und trotzdem fanden sich tatsächlich über 100 interessierte Menschen am 24.09.09 zum ,,Politischen Donnerstag" ins Peter-Weiss-Haus ein. Der Saal war also gut gefüllt und so konnte es losgehen.
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Erfahrungsbericht von der Studienreise nach Auschwitz und Krakow vom 08.05. bis 15.05.2008
von Christine D.
Vier junge Leute vom Verein „Soziale Bildung“ stellen sich
als unsere Begleiter für die kommende Reise nach Kraków und O?wi?cim
(Auschwitz) vor. Nicht ganz alle Teilnehmer, später sollen es 30 werden, sitzen
zwischen Keksen, Obst und Getränken und teilen ihre Erwartungen an sich, die
Gruppe und die vor uns liegenden Erlebnisse mit. Kathleen, Magda, Martin und
Roman machen einen angenehm lockeren Eindruck auf uns, vermitteln uns schon
erstes Hintergrundwissen und geben eine Aussicht auf die Gestaltung der
gemeinsamen Tage. Der späte Nachmittag endet mit einem eindrucksvollen Film,
der die hinterbliebenen Familienmitglieder eines hohen Nazifunktionärs portraitierte,
welche teilweise traumatisiert vom Geschehen, gewisse Teile ihres Lebens
einfach verdrängen bzw. schön reden. So liegt es nun auch an uns
herauszufinden, ob die berüchtigte „Auschwitz-Lüge“ gerechtfertigt ist.
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