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Unsere außerschulischen Bildungsangebote sind reformpädagogisch, beteiligungsorientiert und interaktiv konzipiert. Wir führen sie für Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr durch, auf Nachfrage auch für jüngere. Schulprojekttage bieten wir derzeit zu den Bereichen Rechtsextremismismus und Rassismus in M-V, Globalisierung und Konsum und Soziale Ungleichheit an. Diese Projekte werden gefördert und können in den meisten Fällen bei uns kostenlos angefragt werden.
Die Projekttage besitzen Workshopcharakter, haben meist eine Dauer von sechs Schulstunden und sind modular aufgebaut. Bei Bedarf und Interesse der Teilnehmer*innen können auch aufbauende Bildungsmodule abgesprochen werden. Die Durchführung der Schulprojekte wird von engagierten und durch Soziale Bildung ausgebildete Referent*innen übernommen.
Wir führen auch langzeitpädagogische Projekte durch, wie Kurse und Arbeit mit Freiwilligen-Gruppen, die außerhalb des regulären Unterrichts über ein halbes oder ein ganzes Jahr stattfinden. In diesen Projekten werden die thematischen Schwerpunkte nach den Interessen der Jugendlichen gewählt und die Inhalte gemeinsam erarbeitet.
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Globales Lernen
Rechtsextremismus und Rassismus
Lernzentrum Stadion
Peer-Education "Stadtteilgestalten"
Medienprojekte
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Termine
- Projekttag Rechtsextremismus und Rassismus in M-V // vom 19. - 21.04.2013
- Projekttag Nazimedien - Propaganda auf allen Kanälen // vom 03.- 05.05.2013
- Projekttag Zuwanderung zwischen Integration und Rassismus // 07.- 09.06.2013
Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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Beschreibung "Nazimedien - Propaganda auf allen Kanälen"
Medien dienen als Übermittler von Informationen. Durchschnittlich nutzen wir mehrere Stunden täglich vor allem elektronische Medien. Dabei spielt der Computer und im Zuge dessen das Internet eine bedeutende Rolle. Aber auch die verschiedensten Print- und audiovisuelle Medien gehören im privaten Bereich mittlerweile zur selbstverständlichen Alltagsausstattung und haben demzufolge auch große Bedeutung für unsere Identitätsbildung und unsere Wahrnehmung, der uns umgebenden Lebenswelt. Medien sorgen für Information, Unterhaltung und Zerstreuung. Sie bringen jedoch auch eine manipulierende und gar überfordernde Wirkung mit sich.
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In diesem Projekt arbeiten wir mit Rostocker Jugendlichen zwischen 13 und 15 Jahren in den Stadtteilen Schmarl, Lichtenhagen und Toitenwinkel mit dem Ziel:
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Ideen im Freizeitbereich von Jugendlichen aufzugreifen und sie darin zu unterstützen, diese eigenständig umzusetzen
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Jugendliche zu motivieren und zu befähigen in den Bereichen:
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Mitbestimmung
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Interkultureller Austausch
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Rassismus und Diskriminierung
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Persönlicher Benachteiligung aktiv zu werden
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Die Jugendlichen zu befähigen andere Gleichaltrige oder Jüngere nach dem Prinzip „Jugend bildet Jugend“ durch selbst entwickelte Konzepte über gesellschafts- und jugendrelevante Themen aufzuklären
Dazu werden ausgehend von Befragungen mit Jugendlichen und Mitarbeiter_innen der Schulen, Stadtteilzentren und Jugendclubs, pädagogische Konzepte erstellt, wobei sich der Inhalt nach den Ergebnissen der Befragung richtet.
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Expedition in die seltsame Heimat („Check out Lichtenhagen“) - Ein Filmprojekt in Lichtenhagen

Projektzeitraum: Februar 2012 – November 2012
Im Medienprojekt „Check out LH“ erkunden Jugendliche aus dem vor 20 Jahren zur traurigen Berühmtheit gelangten Rostocker Stadtteil Lichtenhagen ihren Sozialraum.
Die ausländerfeindlichen Ereignisse des Jahres 1992 sind ihnen fremd, aber Eltern, Freunde, Lehrer_innen und Nachbarn waren Zeitzeug_innen und können ihnen berichten.
Eine Kerngruppe von ca. 8 Jugendlichen erkundet mit medialer Ausrüstung und gut formulierten Fragen ihren Stadtteil.
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Seit September 2011 befindet sich in den Räumen des Stadions vom F.C. Hansa Rostock e.V. das "Lernzentrum Rostock". Die Idee des Lernortes Stadion ist die Fußballbegeisterung von Jugendlichen für Bildungsangebote zu nutzen. Ausgehend vom englischen Vorbild der "Study Support Center" fördert die Robert Bosch Stiftung und die Bundesliga-Stiftung Lernzentren an mittlerweile elf bundesweiten Standorten.
Das "Lernzentrum Rostock" ist ein kooperatives Projekt zwischen Soziale Bildung e.V. und dem Fanprojekt Rostock. Durch die Einbindung zweier Träger fließt eine Vielzahl von Kompetenzen aus den Bereichen Jugend- und Erwachsenenbildung, Jugendarbeit (Soziale Bildung e.V.) sowie Erfahrungen in der Arbeit mit Fußballfans und anderen Akteuren im Fußballbereich (Fanprojekt Rostock) zusammen. Der Verein F.C. Hansa Rostock e.V. unterstützt das Projekt, in dem für die vielfältigen Angebote kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden.
ANGEBOT:
Schulen und Jugendgruppen können einen kostenlosen Workshop zu den Themen Rechtsextremismus und Rassismus in M-V, Soziale Ungleichheit oder Gloabalisierung und Konsum im Lernort Stadion vereinbaren. Eine Stadionführung durch die DKB-Arena ist in diesem Rahmen ebenso möglich.
Mehr Informationen zu den Projekttagen finden sich unter: http://soziale-bildung.org/projekttage-und-kurse
Bei Interesse melden Sie sich möglichst bald unter bildung(att)soziale-bildung.org oder unter 0381-1273363.
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Sowohl aktuell als auch in der jüngeren Vergangenheit der Bundesrepublik kam und kommt es immer wieder zu rassistischen Übergriffen. Einer der massivsten Übergriffe nach dem zweiten Weltkrieg ereignete sich im August 1992 in Rostock-Lichtenhagen.
Im Gespräch mit jungen Menschen trifft man heute überwiegend auf Unwissenheit, fragmentarische Kenntnisse und Fehlinformationen. Innerhalb des Projekttages wird das 20 Jahre zurückliegende Ereignis mit dem Ziel beleuchtet, den TeilnehmerInnen grundlegende Kenntnisse zum Ereignis zu vermitteln und die gesellschaftlichen Prozesse, die zu dem Ereignis führten kennen zu lernen.
Jenseits der direkten Auseinandersetzung mit dem Pogrom, werden Ursachen beleuchtet und sich mit der praktischen Fragestellung auseinandergesetzt, was passieren muss, damit es nicht wieder zu Übergriffen kommt.
Foto: Umbruch-Bildarchiv Berlin
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Kurzbeschreibung zum Projekttag "Soziale Ungleichheit"
Das Thema soziale Ungleichheit ist insbesondere durch Schlagworte wie Armut, Abwanderung, schlechte Bezahlung, Arbeitslosigkeit und zu wenig gute Lehrstellen alltäglich. Viele junge Menschen sind durch ihre soziale Lage verunsichert. In vielen Landesteilen gibt es Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und Abwanderung. Diese Situation wird durch die immer wieder kehrenden Wirtschaftskrisen noch verstärkt. Die dennoch bestehenden Gestaltungs- und Partizipationsmöglichkeiten werden nicht oder nur unzureichend gesehen.
Diesem Zustand möchte Soziale Bildung durch das Projekt „Soziale Ungleichheit und demokratische Handlungsmöglichkeiten“ entgegenwirken. Das Tagesseminar weist auf Ursachen, Erscheinungsformen und deren Folgen hin. Dabei wird die Lebens- und Alltagswelt der Jugendlichen und jungen Erwachsenen didaktisch und methodischer Bezugspunkt des Workshops. Die Teilnehmenden setzen sich im Workshop mit ihrer sozialen Lage auseinander und setzen diese mit den gesellschaftlichen Verhältnissen in Bezug. Des Weiteren werden Gestaltungs- und Partizipationsmöglichkeiten aufgezeigt und damit konstruktive Handlungsmöglichkeiten diskutiert, die es den jungen Menschen ermöglichen, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Gesellschaft einzubringen. Insbesondere werden Möglichkeiten und Grenzen von Selbstorganisation thematisiert. Ein geschichtlicher Rückblick hebt dabei soziale Errungenschaften hervor.
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Wa(h)re Welt - Ein Schulprojekt zu Konsum und Globalisierung
Wer kennt nicht den Spruch: „Kleider machen Leute……“. Aber was machen sie aus den Leuten? Den einen arm, den anderen reich? Die einen machen sie trendy, die anderen out? Was kaufen wir alle täglich ein, woher kommt die Ware und wie wird sie hergestellt? Der Projekttag soll u.a. anhand von Produkten und ihren Wegen bis in unsere Läden exemplarisch zeigen, welche Folgen globale Produktionsketten haben. Doch zuerst wird sich mit dem Containerbegriff Globalisierung beschäftigt und eigene Bezüge hergestellt. Darin finden sich beispielsweise auch ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen wieder, die im Projektverlauf näher betrachtet werden.
Der Projekttag baut sich aus sechs miteinander verknüpften Modulen auf:
- Eigene Bezüge der Teilnehmer_innen zum Themenkomplex Globalisierung
- Ebenen der Globalisierung
- Globale Zustände
- Globale Zusammenhänge
- Globale Produktion
6. lokaler Konsum & Handlungsmöglichkeiten
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