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Die Poldo Sommerpause ist vorbei und das Programm inhaltlich bereits bis Dezember gefüllt. Donnerstag ist also wieder Poldo-Tag.
An dieser Stelle bedanken wir uns auch noch mal ganz dolle bei der bisherigen Vekü (vegane Küche). Regelmäßig donnerstags habt ihr geschnibbelt und leckerste Gerichte zubereitet. Selbst unter widrigsten Umständen gab's lecker veganes Essen vor den Poldos. Zum Schluss wurden sogar noch 400€ für das Sommerfest in der Satower Straße gespendet. Top!
Am 6.9. startet die Vokü mit einer neuen Gruppe, die sich über weitere Kochlöffelschwinger_innen freut.Wer interessiert ist an der neuen Vokügruppe schaut donnerstags ab 17:00 Uhr im PWH-Freigarten vorbei. Immer der Nase nach. :)
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Direkt nach der Sommerpause starten wir mit einem zweitägigen Poldo.

- zweiteiliger Dokumentarfilm spanisch mit deutschen UT
- Idee, Kamera Schnitt: momo (Heike Engel)
- 1. Teil: Donnerstag 6.9. 19:30Uhr (92min)mit Vokü
- 2. Teil: Freitag 7.9. 20:00Uhr (78min)
Im Rahmen der Chaostheorie spricht man vom „Schmetterlingseffekt“, was bedeutet, dass kleinste Abweichungen langfristig ein ganzes System vollständig und unvorhersagbar verändern können...
Politiker_innen verschiedener Länder betonen immer wieder, dass es derzeit keine Alternativen zum neoliberalen Wirtschafts- und Lebenskonzept gibt. “Die Kraft der Schmetterlinge” ist 2011 auf einer Reise von Mexiko nach Panama entstanden und handelt von Menschen in Mittelamerika, die statt auf Lösungen seitens ihrer Regierungen zu hoffen – sich zusammentun, sich organisieren und so eigene Lösungen und Alternativen schaffen.
Einsteigend mit der aktuellen Situation der indigenen Völker am Beispiel der Ngobe und Búgle in Panama gibt der erste Teil der Dokumentation Einblicke in vier spannende selbstorganisierte Projekte, die einmal mehr deutlich machen, dass der „Norden“ einiges vom „Süden“ lernen könnte. Beispielsweise haben die Garífunas im Norden Honduras ein faszinierendes kostenloses und ganzheitliches Gesundheitssystem in einer Region aufgebaut, wo es vorher kaum medizinische Versorgung gab.
Der zweite Teil beschreibt weitere animierende praktische Beispiele, wie nachhaltiges Leben im Alltag gestaltet werden kann. Müllkunst, gemeinschaftlicher lokaler Tourismus, selbstbestimmte Medien, Solarküchen und Fahrradmaschinen sind beeindruckende Beispiele für Selbstbestimmung und Selbstverwaltung und zeigen, dass es Alternativen zum kapitalistischem System gibt.
- in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
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20 Jahre nach den Pogromen – Das Problem heißt Rassismus
- am 18. August 2012 um 19:00 Uhr
- im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Straße 21
Im Jahr 1992 tobte sich in Rostock-Lichtenhagen vier Tage lang ein gewalttätiger deutscher Mob an Migrant_innen aus. „Lichtenhagen“ ist zu einem Symbol für ein Bündnis von Mob und Elite geworden. Viele verschiedene Facetten kommen dabei zusammen: Rassistische Stimmungsmache von Politik und Medien, ein tagelanges rassistisches Pogrom, der Applaus von AnwohnerInnen dazu, ein vorsätzliches Versagen von Polizei und Justiz. „Lichtenhagen“ war jedoch auch ein Signal für viele Menschen, die sich gegen Nazis und rassistische Hetze engagiert haben. Der Journalist Andreas Speit (taz, der rechte Rand) wird die verschiedenen Blickwinkel auf „Lichtenhagen“ im Gespräch mit ZeitzeugInnen präsentieren und zur Diskussion stellen. Dazu stellt das bundesweite Bündnis die Inhalte und Zielsetzungen der Demonstration am 25. August vor.
www.lichtenhagen.net

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Am 3. August 2012 18:00 Uhr startet die Lichtenhagen-Filmnacht im Peter-Weiss-Haus.
- 18:00 Uhr - Film "The truth lies in Rostock"
- 19:30 Uhr - Diskussionrunde begleitet von Michael Schmidt, Dr. Wolfgang Richter und Ols Weidmann
- 20:30 Uhr - Film "Wer Gewalt sät… Von Biedermännern und Brandstiftern"
- 21:30 Uhr - offene Diskussionsrunden in Kleingruppen, wer mag auch im Freigarten
- abschließend - Beiträge aktueller Videoprojekte (u.a. vom Institut für Neue Medien)
Für die Moderation konnten wir Michael Schmidt gewinnen, der seit vielen Jahren Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk und bestens mit der Thematik vertraut ist.
Im Flur des Peter-Weiss-Hauses ist die Ausstellung "10 Jahre Rostock Lichtenhagen" von 2002 zu sehen.
Eine Kooperationsveranstaltung von SOBI und Stadtgespräche
Übrigens: Auf dem Webportal http://www.lichtenhagen-2012.de gibt es weitere Infos zur Veranstaltung und zur geplanten Verteilaktion von ca. 10.000 DVDs mit dem Film "The truth lies in Rostock". Ihr könnt euch auch dort an einer Onlinediskussion beteiligen.
Im Zuge der Filmnacht verteilen wir den Film "The trues lies in Rostock" an 10.000 Rostocker Haushalte. Sei gespannt vlt. landet eine Silberscheibe auch in deinem Briefkasten.
Die Lichtenhagen Filmnacht wird untertützt durch:
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Transform Rostock
14. Juli 2012 Peter Weiss Haus
Rostock neu erfinden, umstülpen, transformieren. Wie gestalten Menschen die Stadt in der sie leben?
Die Stadt ist ein Raum, in dem heute weltweit die meisten Menschen leben. Aber nicht alle Menschen, die dort leben gestalten diesen Raum. Die meisten Stadtmenschen müssen sich mit dem, was da gestaltet ist und wird, arrangieren. Und doch nehmen alle Menschen Einfluß auf ihre Stadt und gestalten diese auf ihre Weise, mehr und weniger. Was passiert da in den Städten? Wer hat die größte Gestaltungsmacht und warum? Wie können wir mitgestalten und uns die Stadt zu eigen machen? Diesen Fragen wollen wir heute nachgehen! Transform Rostock!

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- am 05.07.2012 um 20:00 Uhr, ab 19:00 Uhr Vokü
- im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21
- Anlässlich des 100. Geburtstages von Erwin Strittmatter am 14. August 2012
- Moderation: Dr. Hella Ehlers (Universität Rostock)
Das Buch mit dem Titel „Erwin Strittmatter und die SS“ und dem Rücktitel „Günter Grass und die Waffen-SS“, beinhaltet wichtige neue Erkenntnisse über Strittmatters Vergangenheit. Es beantwortet die Fragen: War Erwin Strittmatter in der SS und meldete sich Günter Grass freiwillig zur Waffen-SS? Dabei setzt sich der Autor Joachim Jahns auch mit Publikationen zur Militärbiografie des Volksschriftstellers Erwin Strittmatter („Der Wundertäter“, „Der Laden“) auseinander, die umstritten sind.
Joachim Jahns, geboren 1955 in Querfurt, veröffentlichte als Verleger des Dingsda-Verlages seit 1990 Bücher von Louise von François, Anneliese Probst, Sahra Wagenknecht, Lisl Urban, Gerhard Zwerenz, Rudolf Scholz, Hermann Größler, Reinhold Andert und Günter Behm-Blancke. Ab 2007 recherchierte er zur Geschichte des Warschauer Ghettos, um einer gerichtlichen Klage eines ehemaligen SS-Hauptsturmführers zu widerstehen. Durch seine umfangreichen Nachforschungen trug er dazu bei, dass es nicht zum Verbot der Autobiografie „Ein ganz gewöhnliches Leben“ von Lisl Urban kam.
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Institut für Germanistik/Universität Rostock, Literaturhaus Rostock und Soziale Bildung e.V.
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- am 14.06.2012 um 20:00 Uhr, ab 19:00 Uhr Vokü
- im Peter-Weiss-Haus
»Die Uhr tickt. Oder ist eine Bombe in der Gegenwart? Draußen verändert sich etwas, und es fühlt sich nicht gut an.«
Eine Inventur tut not: Niels Boeing nimmt sie in 99 Behauptungen auf 99 Seiten vor. Vom Leben in der Stadt als kritischer Flaneur oder als Beobachter am Schreibtisch, über Versuche, das Leben – und die Stadt – besser zu machen, von Kunstprojekten und Happenings, von Politik und Liebe berichtet er.
Es ist an der Zeit, sich selbst als Bürger, als Konsument, als Mensch in die Waagschale zu werfen. Jede Überlegung spitzt sich in einem Slogan zu.
»Profit sucks.« »Der Ausnahmezustand ist bereits eingetreten.«
»Die wichtigste Technologie ist Zuhören.«
»Opposition ist nicht genug.«
»Zivilisation ist eine Kettenreaktion.«
»Desertiert haufenweise.«
So wird durchgespielt, wo und wofür eine kritische, intellektuelle Generation heute, nach ’68, nach ’89, steht. Alles auf Null legt die Spielräume und Kampfzonen frei, die auf dem Weg aus dem Kapitalismus zu durchqueren sind. »Niels Boeing hat die Warterei schon lange satt. Sie entspricht nicht seinem Temperament. In diesem Buch fragt er nach Möglichkeiten. Nach der massenhaften Produktion von Unterscheidung und Möglichkeiten. Vielleicht halten Sie das für eine geringe Ambition. Doch es ist mehr, als wir von den meisten aktuellen Texten erwarten können.« Oliver Fahrni (Nachwort)
Niels Boeing, 44, Mitglied des Aktionsbetriebs LOMU – local organized multitude, aktiv im Hamburger Netzwerk »Recht auf Stadt«, Reisender und Journalist u.?a. für Die Zeit, Freitag, Technology Review. Co-Autor von »21?000 Kilometer oder die Kunst, sitzen zu lernen – Eine Reise von Hamburg nach Kapstadt mit Bus, Bahn und Boot« sowie »Nano?! Die Technik des 21. Jahrhunderts«.
Pressestimmen
»Es sei an der Zeit, sich selbst als Bürger, als Konsument, als Mensch bedingungslos in die Waagschale zu werfen, meint Boeing in seiner kraftvollen, tiefgründigen Abrechnng mit den westlichen Kapitalmonarchien.« Greenpeace Magazin
»›Die Katastrophe ist nicht das, was kommt, sondern das, was da ist‹, schrieb das ›Unsichtbare Komitee‹ in einer der radikalsten Veröffentlichungen des vergangenen Jahrs. Niels Boeings genial betiteltes Pamphlet ›Alles auf Null‹, ebenfalls in der verdienstvollen Reihe ›Nautilus Flugschriften‹ erschienen, knüpft an diesen Geist an (...) In knappen, aphoristischen Kapiteln vollzieht das Buch einen mal polemischen, mal nachdenklichen Rundumschlag gegen Verwertungslogik und soziale Ungleichheit. Oya
»In 99 Gedankengängen, jeweils auf einer Buchseite ausgebreitet und stilistisch eine mutige Mischung aus Tagebuch, Popliteratur, Blog und Pamphlet, stellt der 44-jährige Vorüberlegungen zu kommenden Aufständen an. (...) Manches möchte man der Occupy-Bewegung ins Poesiealbum schreiben. (...) Die Lektüre gleicht einem leicht melancholischen Plausch am Tresen, vor einem steht auf jeden Fall Kräftigeres als Bier oder Sekt auf Eis.« Christiane Müller-Lobeck, tageszeitung
»Worum geht’s? Um alles: Leben in der Stadt und Natur, Sex und Liebe, passiver Konsum und aktive Beteiligung, Vergangenheit und Zukunft, Technik und Natur..(..)..Das ist hundertman einfallsreicher und relevanter als das hippe geschwafel der gesamten deutschen Wired-Ausgabe.« Wolfgang Stieler, heise online
mit Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stfitung, Landesbüro Mecklenburg-Vorpommern
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- Lesung und Diskussion mit Stephan Wuthe (Berlin)
- am 07. Juni 2012 um 20:00 Uhr
- ab 19:00 Vokü
- im Peter-Weiss-Haus (Rostock)
- Nach der Lesung legt Stephan Wuthe eigenhändig mit Koffergrammophon und Schellackplatten auf.
In den zwanziger Jahren locken Gastspiele der besten amerikanischen Bands, der besten Musiker in Paris, Amsterdam, London oder Berlin zig Tausende an.
Über das Radio, über Platten, über Filme, Tanzbars etc. feiern die neue Musik und die neuen Tänze gerade in Deutschland wahre Triumphe. Der Trend setzte sich trotz Verboten, Verfolgungen, Behinderungen in der Nazi-Zeit fort: auch in den dreißiger Jahren wurden Jazz-Platten gepresst, deutsche Labels hatten ein erstaunliches Angebot von Count Basie bis zu Benny Goodman oder Duke Ellington, amerikanische Filme mit Swing-Einlagen wurden gezeigt, in einschlägigen Bars wurde »amerikanisch« getanzt, die jugendlichen »Swing-Heinis« demonstrierten feine englische Lebensart, und deutsche Orchester (wie Oscar Joost oder Heinz Wehner) ahmten ihre amerikanischen Vorbilder erfolgreich nach. Ab 1938 wurde die Situation erheblich schwieriger: Jazz oder Swing wurden als »unerwünschte« Stile unterdrückt, Benny Goodman z.B. durfte als jüdischer Musiker nicht mehr gespielt werden, im Radio waren nur noch deutsche Aufnahmen erlaubt.
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- am 24. Mai 2012 um 20:00 Uhr
- im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21
- ab 19:00 Vokü
Die Industrie-ArbeiterInnen der Welt erfreuen sich seit etwa 10 Jahren in den USA, England und Kanada einer Wiederbelebung. Sie wurden 1905 in Chicago als manifeste Kritik an der etablierten Gewerkschaftsbewegung gegründet, führten ab ca. 1925 jedoch ein Mauerblümchendasein. Seit 2006 gibt es die IWW auch wieder im deutschsprachigen Raum.
Heiner Stuhlfauth stellt diese besondere Art von Gewerkschaft vor. Dabei wird es auch um den gegenwärtigen Zustand der Gewerkschaftslandschaft in Deutschland gehen und um die Möglichkeit einer unabhängigen Basisgewerkschaft jenseits von dienstleistungsorientierten Massengewerkschaften ohne soziales Leben und ideologisch begründeten Polit-Organisationen ohne reale Verankerung in der Arbeitswelt.
Mehr Infos unter: www.wobblies.de

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- am Mittwoch, 09. Mai 2012 um 18 Uhr
- auf dem Doberaner Platz, Hansestadt Rostock
In der Nacht vom 03. auf dem 04. Mai 2012 wurde ein Buttersäureanschlag auf das Peter Weiss Haus (ehem. Haus der deutsch-sowjetischen Freundschaft) und den Freigarten verübt. Nachdem zwei Scheiben zum Veranstaltungssaal eingeschlagen wurden, vergossen die Täter Buttersäure im Saal. Wir gehen von einer koordinierten und geplanten Aktion der rechten Szene aus, da in derselben Nacht sowohl das "Internationale Kultur- und Wohnprojekt [IKUWO] in Greifswald als auch der "Demokratieladen" in Anklam ebenfalls mit Buttersäure angegriffen wurden. Das IKUWO wurde zudem mit Farbe beschmiert.
Wir sehen den Angriff auf das Peter Weiss Haus als Angriff auf alle Menschen, die sich gegen rechte Tendenzen und Meinungen in der Gesellschaft engagieren. Der Angriff steht in einer Reihe mit verschiedenen Aktivitäten gegen nicht-rechte Einrichtungen und Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern. So wurde u.a. im Januar 2012 die Jugendbegegnungsstätte "Cafe Median" ebenfalls mit Buttersäure angegriffen.
Unter dem Motto "... and the beat goes on ..." werden wir uns durch solche Anschläge und Drohungen nicht einschüchtern lassen, den eingeschlagenen Weg auch in Zukunft fortführen und weiterhin freie Kultur und Bildung unterstützen bzw. praktizieren.
Kurz bevor sich die rassistischen Pogrome von Lichtenhagen zum zwanzigsten Mal jähren, wollen wir - die Nutzerinnen und Nutzer, Freundinnen und Freunde des Peter Weiss Hauses - am 09. Mai 2012 ein deutliches Zeichen der Solidarität mit allen Betroffenen rechter Gewalt setzen.
Kommt alle um 18 Uhr zum Doberaner Platz und solidarisiert euch mit den Betroffenen.

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