Soziale Bildung e.V.
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Nach dem Sommer, der viel zu kurz war, geht es wieder los - wir werden von SOBI wieder eine Menge interessanter Veranstaltungen durchführen - kontrovers : pädagogisch wertvoll : alternativer : besser : zukunftsweisender : ideologiefrei : offen : für alles und alle Menschen : aber auch mit klaren Standpunkten. Die Homepage wird demnächst umgestellt und optimiert, damit alle sich schneller und besser über uns informieren können.
Informiert Euch über aktuelle Termine hinter diesem Link. |
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Die Amadeu Antonio Stiftung startete am 1.9.2010 die Kampagne "Kein Ort für Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern" aus Anlass der bevorstehenden Landtagswahlen im Jahr 2011. Die Stiftung hat inzwischen mehrere Partner_innen und Organisationen gefunden, die diese öffentliche Positionierung unterstützen, darunter auch Soziale Bildung e.V.
Daher veröffentlichen wir an dieser Stelle die Pressemitteilung der Amadeu Antonio Stiftung:
Kein Ort für Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern 2010/2011 Bei der Landtagswahl 2006 erhielt die NPD 7,3 Prozent der Stimmen und damit sechs Sitze im Schweriner Landtag. Seitdem können Udo Pastörs und seine Fraktion ganz offiziell ihre rassistische und antisemitische Hetze betreiben. Militante Kameradschaften setzten dabei den Kampf um die Parlamente auf der Straße mit äußerster Brutalität fort, die Präsenz der NPD im Landtag verstehen sie als Ermutigung. 2008 lag die Zahl rechtsextrem motivierter Straftaten bei 795 und damit unverändert hoch. Dass die NPD-Strategie der kommunalen Verankerung funktioniert, zeigte sich erneut bei der Kommunalwahl im Juni 2009. Besonders in den östlichen Gebieten (Uecker-Randow-Kreis, Ostvorpommern) erreichte die neonazistische Partei mehrfach Wahlergebnisse von über 20 Prozent. Gerade Jungwähler geben in Mecklenburg-Vorpommern vermehrt der NPD ihre Stimme. Die regionale Arbeit der NPD profitiert von den Ressourcen, die der Partei durch den Landtagseinzug zur Verfügung stehen und die sie an die Szene weitergibt.
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Kompetenzen für eine moderne Bildung - Eine Fortbildungsreihe mit drei Seminaren
Die globalisierte Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts stellt neue Anforderungen an die Bildung. Neben einer guten Grundlage an Wissen gewinnt der Kompetenzerwerb mehr und mehr an Bedeutung: Kompetenzen zur Strukturierung und Selektion von Informationen, Kompetenzen zum systemischen Denken und zur Problemlösung und soziale Kompetenzen spiegeln Kernbereiche wider.
Kompetenzen werden durch Handeln und Ausprobieren in sozialen Situationen erworben, wobei das Gelingen von Bildung nur in einem vertrauensvollen und fördernden Lernklima gut möglich ist. Unser Fokus auf die Gruppe und deren Beziehungen im Lernprozeß ermöglicht neben dem Erlernen methodischen Wissens vor allem die Reflexion der eigenen Person durch Feedback, das Erleben vielfältiger Modelle und das Ausprobieren von neuen Rollen und Mustern. Die Begegnungen auf Augenhöhe fördern die Erweiterung und Ergreifung der eigenen Handlungsmöglichkeiten und ermutigen die Teilnehmenden zur Teilhabe an demokratischen Prozessen unserer Gesellschaft und dazu diese durch ihr eigenes Einbringen mitzugestalten.
In der Seminarreihe arbeiten sich die Teilnehmenden gemeinsam mit der Leitung in die Themenfelder ein und lernen durch Handeln und Interaktion. Sie erwerben dabei sowohl eigene Kompetenzen, als auch Fähigkeiten zur Weitervermittlung in ihren beruflichen Kontexten.
Wir laden Sie und Euch herzlich zur Teilnahme ein! - Soziale Bildung e.V. & Arbeit und Leben e.V.
Themen: "Gleichberechtigt Kommunizieren", "Interaktiv Bilden" & "Interkulturelle Begegnungen"
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Ausstellung: Neofaschismus in Deutschland
- vom 1.9.2010 - 12.9.2010 im Peter-Weiss-Haus zu besichtigen
- Öffnungszeiten: täglich, 10:00 - 18:00 Uhr, am Wochenende ab 11:00 Uhr
- Begleitungen für Schulklassen und Jugendgruppen
- Eröffnung am 01.09.2010 um 19:30 mit Axel Holz (Landesvorsitzender des VVN-BdA)
Die Ausstellung des VVN-BdA wurde schon an vielen Orten der Bundesrepublik gezeigt und war oftmals von kontroversen Debatten begleitet. So auch im Juni diesen Jahres in Grevesmühlen, wo sich die einzelne CDU-Vertreter gegen die Ausstellung aussprachen und die VVN attakierten. Soziale Bildung beteiligte sich in den vergangenen Jahren mehrmals an der Ausstellungsorganisation, bspw. in Greifswald, Neubrandenburg und Rostock. Nun wurden Konzept und Ausstellungsinhalte neu erarbeitet und aktualisiert. Selten wird Neofaschismus und die Gefahren für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft so punktgenau benannt, wie in dieser Ausstellung. Auch aus diesem Grund ist sie immer wieder Angriffspunkt von Neonazis. Wir freuen uns sie hier im Peter-Weiss-Haus zeigen zu können:
"In der Bundesrepublik werden Menschen beschimpft, bedroht, zu Tode getreten oder bei lebendigem Leibe verbrannt, weil sie als Fremde oder Andersdenkende gehasst werden - über 100 Todesopfer hat die neofaschistische Gewalt seit 1990 bereits gefordert. Geht hier die jahrelange Saat von Alt- und Neofaschisten auf? Können diese Ereignisse mit denen aus der NS-Zeit verglichen werden? Haben die Ausbreitung rassistischen Denkens und die daraus erwachsende Gewalt heute ganz andere Gründe als damals? Die Ausstellung will dazu beitragen, dass diese Bilder nicht auf Dauer zum deutschen Alltag gehören. Sie informiert über Ideologie und Praxis des Neofaschismus und benennt Ursachen für die Ausbreitung rassistischen, nationalistischen und militaristischen Denkens und Handelns."
Durch Soziale Bildung werden für interessierte Schulklassen und Jugendgruppen ab 14 Jahren kostenlose Ausstellungsbegleitungen angeboten. Während der pädagogischen Ausstellungsbegleitung wird mit der Gruppe interaktiv und zielgruppengerecht die Ausstellung vorbereitet, erforscht, zusammengetragen und gemeinsam über die Inhalte diskutiert.
Die Ausstellung wird durch Soziale Bildung und dem VVN-BdA Rostock mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern organisiert.
Mehr Infos zur Ausstellung sind auf einer Extraseite des VVN-BdA zu finden.
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Soziale Bildung e.V. (SoBi) hat seinen Sitz und Wirkungsschwerpunkt in Rostock und ist Träger mehrerer Projekte im Bereich der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung mit den Schwerpunkten Interkulturelle Bildung, Globalisierung, Umweltbildung, Erinnerungspolitik, Rechtsextremismus und Freie Kooperation.
Im Herbst 2008 wurde Soziale Bildung e.V. Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit [OKJA] in den Rostocker Stadtteilen Kröpeliner-Tor-Vorstadt, Stadtmitte und Brinkmannsdorf. Weiterhin organisieren wir Studienfahrten (Auschwitz/ Krakow und Spanien), Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen (Lesungen, Filmabende und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen) auch bekannt als politische Donnerstage.
Soziale Bildung e.V. hat das Ziel Selbstorganisationsansätze zu unterstützen und begreift sich selbst als Ermöglichungsstruktur mit Beteiligungscharakter. Wir bieten spätestens zum 01. Oktober 2010 eine Ausbildungsstelle zur/m Veranstaltungskauffrau/-mann und suchen dich. Du solltest auf jeden Fall politisch und sozial engagiert und interessiert sein, Organisationstalent besitzen, älter als 18 Jahre sein, mit Menschen arbeiten und umgehen können, verantwortungsbewusst, kommunikativ und selbstständig sein, deine Meinung vertreten können und neugierig und belastbar sein.
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Teamer_innenschulung zu Jugendbildungsprojekten
gegen Neofaschismus und Rassismus in Mecklenburg-Vorpommern
- vom 27. - 29. August 2010
- im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, Rostock

Zur Verstärkung unseres engagierten Multiplikator_innenteams sind wir auf der Suche nach 20 weiteren interessierten Menschen. Die dreitätige Schulung und eine anschließende, aktive Hospitation befähigt die TeilnehmerInnen den Projekttag in eigenständiger Form durchzuführen. Das außerschulische Bildungsprojekt wird seit Mitte 2006 an allgemein bildenden Schulen der Klassenstufen 8 bis 12, in Jugendeinrichtungen und in beruflichen Schulen in ganz Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich durchgeführt und stark nachgefragt.
DIE SCHULUNG IST LEIDER SCHON AUSGEBUCHT. (24.07.2010) Auf Anfrage können wir noch Nachrückerkandidat_innen aufnehmen.
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Soziale Bildung e.V. hat seinen Sitz und Wirkungsschwerpunkt in Rostock und ist Träger mehrerer Projekte im Bereich der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung mit den Schwerpunkten Interkulturelle Bildung, Globalisierung, Gentechnik, Erinnerungspolitik, Rechtsextremismus, Freie Kooperation. Unter dem Titel "Demokratiestärkende Bildungsarbeit im ländlichen Raum" läuft seit Herbst 2007 ein landesweites Modellprojekt des Trägers.
Im Herbst 2008 wurde Soziale Bildung e.V. Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) in den Rostocker Stadtteilen Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV), Stadtmitte und Brinkmannsdorf.
Außerdem werden durch SoBi Studienfahrten, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, wie Lesungen, Filmabende und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen organisiert und das alternative Stadtmagazin "Fußnote" herausgegeben. Der Verein hat u. a. das Ziel Selbstorganisationsansätze zu
unterstützen und begreift sich selbst als Ermöglichungsstruktur mit
Beteiligungscharakter.
Seit Anfang 2009 finden viele unserer Veranstaltungen finden im Peter-Weiss-Haus (ehemaliges HDF) statt. Ende Mai haben wir auch den Büroraum des Bildungsträgers aus der FRIEDA 23 in das Peter-Weiss-Haus in der Doberaner Straße 21 verlegt.
Wir freuen uns über Feedback und wünschen euch viel Spaß mit der Webseite!
Euer SoBi Team |
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